Thun unterliegt Genk erneut

Dem FC Thun ist zum Abschluss der Europa-League-Kampagne 2013 ein Erfolg versagt geblieben. Die Berner Oberländer unterlagen dem belgischen Vertreter Genk mit 0:1.

Wie schon im Hinspiel Anfang Oktober (1:2) liess sich Genks Captain Jelle Vossen als Torschütze feiern. Der 24-Jährige kam in der 31. Minute in stark abseitsverdächtiger Position an den Ball und liess dem Thuner Keeper David Moser aus 6 Metern keine Chance. Thuns Rechtsverteidiger Benjamin Lüthi hatte den Vorstoss Ayub Masikas nicht bremsen können.

Die Führung der Gäste war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, hatte der Ball doch schon in der 9. Minute im Netz hinter Moser gezappelt. Offenbar wegen eines Handspiels gab Schiedsrichter Alexandru Tudor den Treffer nicht und verwarnte stattdessen den vermeintlichen Torschützen Siebe Schrijvers.

Schneuwly-Brüder scheitern

Die besten Thuner Torchancen im Spielverlauf hatten die Schneuwly-Brüder. Christian Schneuwly kam in der 15. Minute nach einer herrlichen Ballstafette aus 16 Metern frei zum Abschluss, Genks Torhüter Kristof Van Hout wehrte jedoch glänzend. In der 72. Minute rutschte Marco Schneuwly in eine Cassio-Hereingabe, scheiterte aber aus 6 Metern an Van Hout.

5. Niederlage in Folge

Letztlich blieben die Aktionen der Thuner zu wenig zwingend; ein Schlussfeuerwerk blieb aus. Die Berner Oberländer kassierten damit nach dem Startsieg über Rapid Wien die 5. EL-Niederlage in Folge, Genk hatte schon zuvor als Gruppensieger festgestanden. Als 2. Vertreter der Gruppe G qualifizierte sich Dynamo Kiew mit einem 3:1 über Rapid Wien für die Sechzehntelfinals.

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Spielbericht Kiew-Rapid

2:15 min, vom 12.12.2013