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Abschied nach WM-Quali Voss-Tecklenburg verlässt die Nati in Richtung DFB

Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg wird nach der WM-Qualifikation deutsche Bundestrainerin.

Martina Voss-Tecklenburg.
Legende: Verlässt die Schweiz Richtung Deutschland Martina Voss-Tecklenburg. Keystone

An der WM-Endrunde in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli 2019) wird Martina Voss-Tecklenburg im Falle einer Qualifikation nicht für die Schweiz an der Seitenlinie stehen. Stattdessen tritt die 50-Jährige nach der WM-Quali die Nachfolge der entlassenen Steffi Jones als DFB-Trainerin an. In der Zwischenzeit wird Deutschland interimistisch von Horst Hrubesch betreut.

Eine «Herzensangelegenheit»

«Die Berufung zur Bundestrainerin ist für Voss-Tecklenburg eine Herzensangelegenheit», zeigt Laurent Prince Verständnis. Voss-Tecklenburg lief als Spielerin 125 Mal für Deutschland auf und holte dabei 4 EM-Titel. Der SFV-Sportdirektor ergänzt, dass die Trainerin ihm versichert habe, dass sie das Angebot ablehnen würde, wenn der DFB auf eine sofortige Verpflichtung bestünde.

Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht.
Autor: Martina Voss-Tecklenburg

Voss-Tecklenburg: «Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Es war für mich gar nie ein Thema, das Schweizer Team während der laufenden WM-Qualifikation zu verlassen.»

Die Schweiz führt ihre Quali-Gruppe nach 5 von 8 Spielen souverän mit dem Punktemaximum an.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Sie wird uns in guter Erinnerung bleiben! Die Trainerin die unsere Damen Nati an die Weltspitze brachte! Danke und viel Glück beim DFB!
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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    MVT hat es mit ihrer tollen Arbeit in der Schweiz verdient, einen grossen Schritt auf der Karriereleiter machen zu können. Herzliche Gratulation! SFV und DFB haben den richtigen Wechselzeitpunkt (im Herbst nach der WM-Quali) gefunden, der die Interessen aller Beteiligten gut berücksichtigt. Da ist nichts "Fieses" dran. Um die Nachfolge von MVT ist mir nicht bange. Nora Häuptle, die aktuell erfolgreiche Trainerin der U19-Frauen-Nati, wäre eine passende Nachfolgerin.
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    1. Antwort von Erich Singer (liliput)
      Danke Herr Graf, ich habe mich in der Jahreszahl verlesen, deshalb mein Kommentar. Jetzt ist es o.k. Besten Dank
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    2. Antwort von Rolf Wysshaar (Seeländer)
      Also aktuell sind die Resultate der U19 eher mässig. Bei der EM ist man nur dabei, weil sie in der Schweiz (Biel, Yverdon, Wohlen, Zug) stattfindet. Das hängt immer sehr davon ab, ob ein 'sehr guter' Jahrgang dabei ist. Nach den Resultaten kann man das also kaum beurteilen, sondern wie gearbeitet wird. Danke Martina!
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    3. Antwort von roger tiefenthaler (rotsch)
      Ich denke dass es nicht ein grosser Schritt in der Karriereleiter ist. Die CH-Nati ist genau so erfolgreich und nicht minder zu bewerten. Ich finde es schade, dass die meisten hier diesen Schritt gutieren. Die Arbeit ist ja die selbe. Man sollte ein Schiff nicht verlassen das gut zu steuern ist und wo noch Potenzial ist noch wendiger zu werden...
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    Es war zu erwarten! Wir sollten Frau Voss- Tecklenburg leise aber sehr höflich danke sagen - und uns laut freuen, dass sie so lange und erfolgreich die Fussballdamen unseres Landes angeführt hat. Unsere Aufgabe ist es, den Kurs von dieser Trainerin, die nun das Nachbarteam betreut, nach der erhofften Qualifikation der Schweiz erfolgreich weiter zu führen an der nächsten WM.
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