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Frauen-Nationalteam Spät belohnt: Frauen-Nati besiegt Albanien

4. Sieg im 4. WM-Qualifikationsspiel: Die Schweizerinnen haben Albanien in Biel mit 5:1 geschlagen. Für den Unterschied sorgen sie spät.

Trainerin Martina Voss-Tecklenburg musste sich in Biel lange gedulden, ehe im 4. WM-Qualifikationsspiel der 4. Sieg resultierte. Doch beim 5:1-Sieg mussten die Schweizerinnen trotz phasenweise drückender Überlegenheit lange zittern.

Legende: Video Ismailis Doppelpack gegen Albanien abspielen. Laufzeit 01:03 Minuten.
Aus sportlive vom 28.11.2017.

Erst in den letzten 20 Minuten sorgten Rahel Kiwic, Viola Calligaris und Florijana Ismaili für den letztlich deutlichen Sieg. Für Ismaili, die albanische Wurzeln hat, war es der 2. Treffer des Abends.

Thalmann-Fehler vor dem 1:1

Nach einer halben Stunde war Albanien unerwartet zum Ausgleich gekommen. Nachdem Ismaili die Nati früh in Front geschossen hatte, brachte ein Fehler von Gaëlle Thalmann die Albanerinnen zurück ins Spiel. Die Schweizer Torfrau eilte weit aus dem Sechzehner heraus und spielte den Ball in die Füsse von Qendresa Krasniqi, die das 1:1 erzielte.

Bachmann mit dem wegweisenden Tor

Dies war der üppige Lohn für einen offensiv harmlosen Auftritt der Albanerinnen. Auf der anderen Seite waren die Schweizerinnen bemüht, aber meist erfolglos angerannt. Doch in der 35. Minute erzielte Ramona Bachmann nach Vorarbeit von Lia Wälti das 2:1.

Dank eines Schlussfuriosos kamen die Schweizerinnen, bei denen Teamleaderin Lara Dickenmann verletzt ausfiel, doch noch zu einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Das Schussverhältnis lautete 19:4, zudem hatten die Gastgeberinnen 4 Aluminiumtreffer zu beklagen.

Weiter geht es für die Equipe von Voss-Tecklenburg im April. Dann trifft die Schweiz auf das ebenfalls noch ungeschlagene Schottland.

Sendebezug: Livestream auf srf.ch/sport, 28.11.2017, 18:50 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Petra Frei (Pepe)
    Es wäre wirklich an der Zeit die Torhüterin Gaëlle Thalmann auf der Bank zu lassen und stattdessen eine Alternative ins Tor zu stellen. Davon gibt es nicht wenige. Konkurrenzkampf würde vielleicht helfen die ständigen Patzer von Thalmann zu dezimieren. Nicht das erste Mal, dass sie mit ihren Unsicherheiten das ganze Team schwächt, davon sah man an der EM in Holland genug Beispiele von ihr.
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  • Kommentar von John Johnson (Kelten)
    @Céderic / Muster. Seht es doch mal anders: Die "armen" Albanerinnen haben sich doch soooo riiieesig über das unverhoffte, grosszügige Geschenk der Schweizer Mädels gefreut. Mir gefällt der ehrliche Charakter (mitsamt der Schwächen) unserer Frauen :-)
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  • Kommentar von Peter Muster (Giovanni Caputo)
    Wann wird Gail Thalmann endlich durch eine andere Torwartin ersetzt. Es reicht nun mit diesen Fehlzuspielen..... Martina Voss geben Sie endlich mal anderen Spielerinnen eine Chance sich zu bewähren.
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