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Fussball allgemein Hoeness legt seine Ämter nieder

Uli Hoeness hat einen Tag nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung seine Ämter beim FC Bayern München niedergelegt. Der langjährige Manager und aktuelle Präsident des deutschen Traditionsklubs war vom Münchner Landgericht zu einer 3,5-jährigen Haftstrafe verurteilt worden.

Legende: Video Hoeness nicht mehr Bayern-Präsident («sportaktuell», 14.03.2014) abspielen. Laufzeit 0:17 Minuten.
Vom 14.03.2014.

Uli Hoeness hat am Tag nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung seine Ämter beim FC Bayern München «mit sofortiger Wirkung» niedergelegt, wie er in einer persönlichen Erklärung mitteilte. Seit 2009 amtete er als Präsident und Verwaltungsratspräsident der FC Bayern München AG. Für Hoeness endet damit eine fast 44-jährige Karriere als Spieler und Funktionär beim deutschen Rekordmeister.

Neuer Vorstandsvorsitzender des Aufsichtsrates wird bis auf Weiteres Herbert Hainer. Dies teilte der FC Bayern am Freitag mit. Über die Nachfolge von Hoeness im Amt des Klub-Präsidenten wird gemäss Statuten eine ausserordentliche Mitgliederversammlung entscheiden, die in den nächsten vier Wochen abgehalten werden muss.

Hoeness: «Werde dem Verein verbunden bleiben»

«Ich möchte damit Schaden von meinem Verein abwenden. Der FC Bayern München ist mein Lebenswerk und er wird es immer bleiben. Ich werde diesem grossartigen Verein und seinen Menschen auf andere Weise verbunden bleiben, so lange ich lebe», teilte er weiter mit. Hoeness dankte seinen «persönlichen Freunden und den Anhängern des FC Bayern München von Herzen für ihre Unterstützung.»

Dekaden des Erfolgs bei den Bayern

Hoeness, der 1970 als Spieler bei den Bayern debütierte, gilt als Architekt des Aufstiegs der Münchner zu einer europäischen Spitzenmannschaft. Von 1979 bis 2009 waltete er als Manager der Bayern und übernahm anschliessend das Präsidentenamt.

Als Aktiver gewann der Welt- und Europameister dreimal den Europapokal der Landesmeister mit den Bayern, 3 Mal wurde er Meister. Bereits mit 27 Jahren beendete Hoeness seine aktive Karriere und wechselte am 1. Mai 1979 ins Management.

In seine Zeit als Manager und Präsident fielen u.a. 18 Meister- und 2 Champions-League-Titel. 2013 holten die Bayern unter seiner Ägide das Triple aus Champions League, Meisterschaft und DFB-Pokal.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Huber Martin, Mellingen
    Sollte Hr. Hoeness in eine Doppelzelle kommen in der Strafanstalt, so würde ich mich freiwillig melden um mit Ihm die Zelle zu teilen: Ich bin mir sicher dass ich von so einer Persönlichkeit viel lernen könnte. Ev. wäre nicht ausgeschlossen, dass wir nach so vielen gemeinsamen Diskussionenn gemeinsam ein Geschäft aufmachen würden. Ich würde Herrn Hoeness blind vertrauen. Hr. Hoeness würde jedes Land der Welt zu einem besseren Land machen.
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    1. Antwort von Hans Koller, Basel
      Amen. Wollen sie nicht noch einen Altar errichten und dreimal täglich gen München beten?
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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    @ hug. Herr Hoeness wird behandelt wie andere, nach 6 Monate bekommt Er langsam Freigang, und auf Bewährung kann Er höchstens nach 2 Jahren und 4 Monaten Entlassen werden. @ R. Boffi ich muss @ Marcello schon ein bisschen Recht geben, der Sport, beziehungsweise im Besondern der Fussball lebt in einer Parallelwelt, da sind Sachen erlaubt wo im Normalen Leben verpönt sind, somit kann man den Fussballfans nur sagen,: Willkommen in der normalen Welt
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  • Kommentar von hug, wilen
    haha. hoffentlich merken die leute die noch millionen schwarz rumliegen haben, dass sie angst haben müssen, in den knast zu wandern. die sollen sich aus freien stücken rechtzeitig selbst anzeigen und nicht wie höness, der gedrängt wurde von den medien und nicht mal wusste wieviel er angeben muss. die entscheidung ist richtig vom gericht. nur 3,5 jahre knast, dazu kommt er in den offenen vollzug und nach ca. 1,5 jahren kommt er warscheinich wegen guter führung auch schon wieder raus.
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