Knapp 3 Millionen Euro EM-Prämien für Schweizer Klubs

Die UEFA entschädigt die Vereine, welche Spieler für die EM-Endrunde und die Qualifikation freigegeben haben. Insgesamt fliessen 150 Millionen Euro. Der Anteil der Schweizer Klubs beträgt 2,8 Millionen.

Die Euro 2016 in Frankreich bringt den Schweizer Klubs Geld in die Kasse.

Bildlegende: Bringt den Schweizer Klubs Geld in die Kasse die Euro 2016 in Frankreich. EQ Images

Der grösste Teil der Summe für die Schweizer Vereine geht an den FC Basel (ca. 1,313 Mio. Euro), gefolgt von den Young Boys (344'300 Euro) und den Grasshoppers (331'926 Euro).

Zu den Profiteuren gehören aber auch YF Juventus (20'428 Euro) aus der Promotion League und der Erstligist Münsingen (45'964 Euro), die während der EM-Kampagne ebenfalls (liechtensteinische) Nationalspieler abgestellt haben. Aus dem Liechtenstein wurden Vaduz (322'190 Euro), Balzers (291'109 Euro) und Eschen-Mauren (97'036 Euro) entschädigt.

Juventus mit Rekordbetrag

Den höchsten Betrag aller Vereine strich Juventus Turin ein. Der italienische Rekordmeister, bei dem auch der Schweizer Nati-Captain Stephan Lichtsteiner unter Vertrag steht, kassierte knapp 3,5 Millionen Euro.

2012 lag die Gesamtsumme der EM-Prämien noch bei 100 Millionen Euro. Für die EM 2020 sollen es gemäss der Übereinkunft der UEFA mit der Vereinigung der europäischen Spitzenklubs (ECA) dann 200 Millionen sein.