Robben: «Ich war für Momente tot»

Arjen Robben hat einem Fussballmagazin gegenüber sein Herz geöffnet. Nachdem sich der Bayern-Spieler in der abgelaufenen Saison zum zweiten Mal innert Kürze verletzt hatte, war er «vollkommen zerstört».

Arjen Robben liegt auf dem Rasen und greift sich an den Kopf.

Bildlegende: Geplagt von Schmerzen Arjen Robben wälzt sich am Boden. Reuters

Für Superstar Arjen Robben (31) vom deutschen Meister Bayern München war seine Verletzung im Endspurt der Saison 2014/15 mehr als ein Schock.

«In so einem Augenblick ist ein Spieler komplett in seiner eigenen Welt. Ich wusste sofort, da ist etwas kaputt. Ich fühlte nur Leere. Für Momente war ich wie tot. Vollkommen zerstört», sagte der niederländische Nationalspieler dem Magazin 11Freunde.

«  Ich fühlte nur Leere. »

Arjen Robben

Robben hatte sich nach seiner Genesung von einer Bauchmuskelverletzung bei seiner Rückkehr im DFB-Pokalhalbfinal gegen Borussia Dortmund (0:2 n.P.) Ende April einen Muskelbündelriss zugezogen. Seither bestritt der Flügelspieler keine Begegnung mehr. Dass es den Münchnern später auch in der Königsklasse nicht zum grossen Wurf reichte, führten die Verantwortlichen auf das Fehlen des zuvor formstarken Robben zurück.

«Natürlich ist es ein Kompliment, von überall zu hören, wie sehr ich der Mannschaft fehle. Das macht es mir aber nicht leichter», sagte Robben dazu.

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Das Penaltydrama ging an Dortmund

1:23 min, aus Tagesschau am Mittag vom 29.4.2015