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Fussball allgemein Videobeweis wird Schiedsrichter-Diskussion nicht beenden

Die Fifa unterzieht den Videobeweis momentan umfangreichen Tests. Doch Schiedsrichter-Chef Massimo Busacca warnt vor zu viel Euphorie.

Legende: Audio Videobeweis: Es bleiben trotzdem offene Fragen abspielen.
2:13 min

Eine ausgiebige Testphase soll ermitteln, wie und wann der Videobeweis im Profi-Fussball zum Einsatz kommen soll. Der Schweizer Schiedsrichter-Chef Cyril Zimmermann äussert Bedenken bezüglich Spielfluss und schlägt vor: «Ähnlich wie im Tennis wären in einem Match zwei Challenges pro Team denkbar.»

Auch Massimo Busacca von der Fifa dämpft allzu hohe Erwartungen. Es müsse sich erst zeigen, welche Situationen überhaupt für den Videobeweis geeignet seien. «Es wird weiterhin Spielszenen geben, die Raum für Interpretationen lassen», meint der ehemalige Spitzen-Referee aus dem Tessin. Mit hitzigen Schiedrichter-Diskussionen ist auch in Zukunft zu rechnen, wie dem Audio-Beitrag zu entnehmen ist.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Franz Huber, Zürich
    Ich bin ja grundsätzlich mit Busacca einig. Es wird trotz Videobeweis weiterhin Diskussionen geben. Aber ganz sicher weniger. Und Bedenken wegen dem Spielfluss als Grund nichts zu ändern zu nehmen, halte ich für Unangebracht. Was ist denn mit dem Spielfluss wenn ein Spieler gepflegt, oder gar Verletzt vom Platz transportiert werden muss? Zwei möglich Challenges pro Spiel wäre ein Anfang. Wenn die Challenge gut ist, sollte man aber immer noch zwei weitere haben, wie im Tennis.
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  • Kommentar von R.Maier-G., Zürich
    Für den nachträglichen Beweis einer Schwalbe und einer Sperre von 5 Spielen braucht es keine Abklärungen mehr! Einfach mal machen! Damit wären wahrscheinlich bereits 50% der Probleme gelöst!
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    1. Antwort von F. Trafot, Luzern
      Richtig. Das eine vermeindlich rote Karte trotzt Fehlentscheid zu der Spielsperre führt ist lächerlich. Siehe YB:Sion. Das das Spiel gewertet wird, kann man vertreten, da wir nicht abschätzen können, wie das Spiel sonst verlaufen wäre. Dass aber Vanins trotzt Videobeweis die Sperre absitzen muss und dass Sulejmani nicht nachträglich bestraft wird, ist unfair und gehört nicht in den Sport. Nachträgliches bestrafen (und Aufheben von falschen Strafen) würde viele Probleme lösen.
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    2. Antwort von Franz Huber, Zürich
      Ausser natürlich den zu Unrecht gegebenen Penalty. Der würde immer noch stehen. Wieso sich so gegen einen Videobeweis sträuben. Es gibt doch moderne Technologie. Und die sollte man auch nutzen. Oder sind die Leute in den Fussball Verbänden wirklich alle so Alt und unflexibel?
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    3. Antwort von Gysler A, VD
      Ja, Herr Trafot, die Spielsperre von Vanins und die Nicht-Bestrafung dieses mickrigen Sulejman zeigt doch einmal mehr, was wir für unfähige Pfeifen in den meisten Chef-Etagen der Schweizer Verbände haben (u.a. Ski-, Fussball- und Eishockey-), die den Sport nicht weiter bringen und nur Hass hervorrufen. Engstirnige Disziplinarkommission des SFV, die stur nach den Regeln handelt (Regeln,die von den Schiris öfters nicht eingehalten werden), und somit den katstrophalen Schiri-Entscheid noch billigen
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