Bayern schlagen die «Wölfe» – Blamagen für Frankfurt und Mainz

Der VfL Wolfsburg hat die nächste empfindliche Niederlage gegen den Rivalen aus München einstecken müssen. In den 1/16-Finals des DFB-Pokals tauchte der Titelverteidiger zu Hause mit 1:3. Einen schwarzen Abend erlebten auch Eintracht Frankfurt und Mainz 05.

Xabi Alonso und Thomas Müller jubeln, Ricardo Rodriguez hat das Nachsehen.

Bildlegende: Verschiedene Gemütslagen Xabi Alonso und Thomas Müller jubeln, Ricardo Rodriguez hat das Nachsehen. Imago

Ende September hatte der VfL Wolfsburg gegen die Bayern in der Meisterschaft eine der bittersten Niederlagen bezogen und war mit 1:5 untergegangen. Gut ein Monat später setzte es für die «Wölfe» im Pokal nun bereits die nächste Klatsche gegen die Münchner ab.

Nach einer regelrechten Machtdemonstration der Gäste lag der Titelverteidiger schon bei Halbzeit aussichtslos mit 0:3 im Rückstand. Douglas Costa (15.) und Thomas Müller (20./34.) hatten die Bayern-Gala mit ihren sehenswerten Toren garniert.

Auch weil das Team von Pep Guardiola in den zweiten 45 Minuten mindestens 2 Gänge runterschaltete, kam Wolfsburg mit den Schweizern Diego Benaglio und Ricardo Rodriguez etwas besser ins Spiel. Mehr als der späte Anschlusstreffer durch André Schürrle (90.) sollte aber nicht mehr gelingen.

Alexander Meier kann es nicht fassen.

Bildlegende: Aus beim Underdog Alexander Meier kann es nicht fassen. Imago

Schock für Frankfurt und Mainz

Ein unrühmliches Déjà-vu erlebte Eintracht Frankfurt. 2012 hatte Erzgebirge Aue für die Hessen in der ersten Pokal-Runde Endstation bedeutet. 3 Jahre später wiederholte sich die Geschichte nun in der 2. Hauptrunde. Beim letzten noch verbliebenen Klub aus der 3. Liga tauchte der Bundesligist mit 0:1. Der Schweizer Haris Seferovic spielte bei der bitteren Pleite in Aue durch.

Mit Mainz 05 blamierte sich ein weiterer Vertreter aus dem Oberhaus. Das Team des Wallisers Martin Schmidt musste sich vor heimischem Anhang dem Zweitligisten 1860 München beugen. Ein Doppelschlag von Stefan Mugosa und Rubin Okotie innerhalb von 7 Minuten besiegelte die 1:2-Niederlage der Mainzer.

Knapp am Aus vorbei schrammte Hertha BSC auswärts beim FSV Frankfurt (2. Liga). Salomon Kalou traf für die Berliner erst in der 9. Minute der Verlängerung zum erlösenden 2:1. Bei den Gästen spielte Fabian Lustenberger durch, Valentin Stocker war nur Ersatz.

Sendebezug: Radio SRF 1, Nachtbulletin, 27.10.15 22:06