Bayern ziehen Bürkis BVB früh den Zahn

Das Schlagerspiel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund hat mit einem klaren 4:1-Sieg für den Leader geendet. Damit muss der BVB um die direkte Champions-League-Qualifikation zittern.

BVB-Keeper Roman Bürki

Bildlegende: Lange Gesichter Bei BVB-Keeper Roman Bürki und seinen Teamkollegen. Imago

  • Ribéry und Lewandowski bezwingen BVB-Keeper Bürki früh
  • Für Dortmund trifft einzig Guerreiro nach 20 Minuten
  • Die Borussia verbleibt hinter Hoffenheim auf Rang 4

Das für Dortmund so wichtige Schlagerspiel gegen Leader Bayern München war nur zwischen der 20. und der 48. Minute spannend – also dann, als der Spielstand «nur» 2:1 zugunsten der Münchner lautete. Ansonsten trat der Branchenprimus zu dominant auf – und wusste das auch in Tore umzumünzen.

So hatte das Spiel für die Gäste aus Dortmund denn auch alptraumhaft begonnen. In den ersten 10 Minuten musste BVB-Keeper Roman Bürki zweimal hinter sich greifen: Nach 188 Sekunden eröffnete Franck Ribéry das Skore, ehe Robert Lewandowski nach 10 Minuten per Freistosstor erhöhte.

«  Ich bin enttäuscht über das Resultat. Es ist zu hoch. »

Roman Bürki

Zwar konnte Raphael Guerreiro nach 20 Minuten wuchtig für den BVB verkürzen, doch nach der Pause machte Arjen Robben allfällige aufkeimende Hoffnungen der Gäste auf den Ausgleich flugs zunichte. Der Niederländer tänzelte in bekannter Manier an seinen Gegenspielern vorbei und netzte zum 3:1 ein.

«Lewa» legt gegen «Auba» vor

Das 4:1 durch Lewandowski per Penalty nach einem regelwidrigen Einschreiten Bürkis war nur noch Formsache. Der Pole ging damit im «Fernduell» gegen BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang, der gegen Bayern erstmals nach 6 Bundesliga-Spielen ohne Torerfolg blieb, mit 26:25 Saisontoren in Front.

Nach dem klaren Prestigesieg empfangen die Bayern Real Madrid mit einem guten Gefühl zum Hinspiel in den Champions-League-Viertelfinals. Dagegen bleibt Dortmund auf Rang 4 sitzen und konnte keine Moral tanken für sein Heimspiel gegen Monaco. «Ich bin enttäuscht über das Resultat. Es ist zu hoch. Sie haben ihre Chancen genutzt und wir nicht», sagte Bürki denn auch.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 8.4.2017, 17:40 Uhr