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Internationale Ligen Bürki: «Wollte unbedingt die Nummer 1 werden»

Im Sommer ist Roman Bürki von GC in die Bundesliga zum SC Freiburg gewechselt, wo er nach dem Abgang von Oliver Baumann in grosse Fussstapfen treten musste. Mit Kampfgeist und viel Selbstvertrauen hat sich der Berner beim Sportclub aber bereits zum unverzichtbaren Publikumsliebling gemausert.

Roman Bürki hebt die Hand nach oben.
Legende: Gibt die Richtung vor Roman Bürki ist beim SC Freiburg schon zur Leaderfigur geworden. EQ Images

Insgesamt 9 Schüsse kamen am 27. September auf das Gehäuse von Roman Bürki zugeflogen. Kein einziger fand den Weg am Schweizer vorbei ins Tor. Die Bundesliga-Partie zwischen dem SC Freiburg und Bayer Leverkusen endete schliesslich 0:0 und Bürki hatte grossen Anteil an diesem Remis. Die Sportzeitung «Kicker» wählte den Goalie nach dem Spiel zum Mann der Runde und die Fans in Freiburg skandierten seinen Namen von den Rängen.

Geglückter Wechsel

«Es waren sehr grosse Emotionen, ich hatte wirklich Hühnerhaut», erinnert sich Bürki an diesen speziellen Moment zurück. Die Weltklasse-Leistung gegen Leverkusen steht sinnbildlich für den bisher äusserst erfolgreichen Einstand des Münsingers in Freiburg.

Knapp dreieinhalb Monate nach seinem Transfer von GC zum Bundesligisten, führt in der südlichsten Grossstadt Deutschlands bereits kein Weg mehr an Bürki vorbei. Der Schweizer ist unangefochtener Stammgoalie, stand bei den bisherigen 7 Partien immer über 90 Minuten auf dem Platz.

Schwierige Nachfolge

Der grosse Stellenwert und das Vertrauen bei Trainer und Fans musste sich der 23-Jährige aber zuerst erspielen. Da war der Abgang von seinem Vorgänger Oliver Baumann, der das Tor beim Sportclub während 4 Jahren hütete und absoluter Publikumsliebling war. Die grosse Lücke, die Baumann hinterliess, machte die Neuankunft von Bürki nicht einfacher.

Das weiss auch sein neuer Torhüter-Trainer Andreas Kronenberg: «Es ist schwierig, wenn man hier hinkommt und eine solche Nachfolge antritt. Aber ich habe das Gefühl, dass er sich damit gar nicht beschäftigt, sondern einfach sein Ding gemacht hat».

Kampf um Nummer 1

Einen Stammplatz hatte Bürki bei seiner Ankunft in Freiburg nicht auf sicher. Nach der WM startete der Schweizer mit Trainingsrückstand in die Saisonvorbereitung. Sebastian Mielitz - eine Neuverpflichtung aus Bremen - hatte anfangs die Nase vorne. Die neue Situation des Konkurrenzkampfs, welche Bürki bei den «Hoppers» nicht kannte, pushte ihn zu Höchstleistungen. «Ich wollte unbedingt die Nummer 1 werden und dem Trainer zeigen, dass ich ein Bundesliga-Goalie bin», sagt der Berner rückblickend.

Coach Christian Streich hält grosse Stücke auf Bürki: «Er bringt viele Dinge mit, die ihn zu einem richtig guten Torwart machen. Er ist schliesslich nicht umsonst in der Schweizer Nationalmannschaft», sagt der 49-Jährige.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 17.10.2014 18:45 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Roland Thüring, Basel
    Habe Bürki live gesehen gegen Leverkusen, muss schreiben, Bürki steht absolut zurecht als Nummer 1 beim SC Freiburg im Goal. Wir als Schweizer können froh und Stolz sein, aller 3 Nati Goalies in der Bundesliga zu sehen.Bravo FCB,GC und St.Galle/Wolfsburg.
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  • Kommentar von fritz matthiss, Ihringen
    das ist eine Top -Leistung die Roman Bürki bisher gebracht. Er ist die absolute Stütze bei den Freiburgern. Er ist sehr freundlich und sportlich ein Super Typ! wenn Mehmedi jetzt wieder Fit wird haben wir zwei echte Spitzenfußballer aus der Schweiz. Ich wünsche beiden dass sie recht lange auf solchem Niveau in Freiburg spielen werden und in der Schweizer Nationalmannschaft richtige Erfolge haben werden... !!!!!
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  • Kommentar von gcz, zürich
    ich wünsch ihm witerhin vill erfolg i dütschland, au wenn ich ihn bi gc starch vermisse. Wenn er witerhin so spillt isch er durchus e überleggig wert für d nummere 1 i de nati. De sommer het bis jetzt aber mindestens genau so chöne überzüge und macht sini sach au i de nati super. Bin froh dass mer i de Schwiz ke Goalieproblem hend... Da müemmer ois über oisi Inneverteidigung scho me sorge mache...
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Die Schweiz hatte noch NIE ein Torhüterproblem. Seit den Zeiten von Frank Séchehaye, der an der WM 1934 spielte, haben die Schweizer bis heute in jedem einzelnen Jahr mindestens einen Torhüter von Weltklasse gestellt.
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    2. Antwort von Hans Berger, Bern
      Zauberbühler?
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