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BVB mit verwandeltem Favre Bayern mit Nothelfer Hansi im Glück?

Im Vorfeld des Bundesliga-Krachers zwischen Bayern und Dortmund stehen auch die beiden Trainer im Fokus.

Bayern-Interimscoach Hansi Flick.
Legende: Befindet sich auf einer «Zwei-Spiele-Mission» Bayern-Interimscoach Hansi Flick. imago images

An der Säbener Strasse in München dreht sich momentan alles um eine Frage: Wer wird Nachfolger des entlassenen Niko Kovac? Eine schnelle Lösung scheint sich bei der Suche nach einem neuen Bayern-Trainer nicht abzuzeichnen. Erst recht nicht, nachdem die Münchner dem hochgehandelten Arsène Wenger offenbar einen Korb gegeben haben.

Mit Flick stand hinten die Null

Am Samstagabend im Bundesliga-Topspiel gegen den BVB wird auf jeden Fall Hansi Flick an der Seitenlinie stehen. Der bisherige Co-Trainer sprang nach der Kovac-Entlassung als Nothelfer ein. Unter seiner Leitung erarbeiteten sich die Bayern am Mittwoch in der Champions League gegen Piräus einen 2:0-Sieg.

Wahrscheinlich wird der Trainer das abstreiten. Aber er ist sehr lebhaft und kämpferisch. Er fordert von den Spielern Dinge ein, das finde ich sehr gut.
Autor: Michael ZorcBVB-Sportdirektor

Überzeugend war der Auftritt gegen schwache Griechen nicht. Flick gelang es aber immerhin, die Bayern in der Defensive zu stabilisieren. Erstmals seit 8 Spielen kassierten die Münchner keinen Gegentreffer. Ob diese neu gewonnene Stabilität aber auch den Dortmunder Angriffen standhält?

Der verwandelte Favre

Während die Bayern nach der für Kovac verhängnisvollen 1:5-Klatsche für einmal keine Giftpfeile in Richtung Dortmund abfeuern, haben die Borussen zurück in die Spur gefunden. Im DFB-Pokal eliminierte man Gladbach (2:1), gefolgt von einem 3:0-Sieg gegen bis dahin ungeschlagene Wolfsburger. Zuletzt gelang dem BVB in der Champions League gegen Inter eine eindrückliche Aufholjagd vom 0:2 zum 3:2.

Nach einer holprigen Phase ist das Selbstvertrauen bei Dortmund zum richtigen Zeitpunkt zurück. Auch die Kritik an Trainer Lucien Favre ist vorerst verstummt. Das hat auch damit zu tun, dass der Schweizer während den letzten Partien an der Seitenlinie ungleich emotionaler auftrat.

Lucien Favre während dem CL-Spiel gegen Inter.
Legende: Wild gestikulierend Lucien Favre während dem CL-Spiel gegen Inter. imago images

«Wahrscheinlich wird der Trainer das abstreiten. Aber er ist sehr lebhaft und kämpferisch. Er fordert von den Spielern Dinge ein, das finde ich sehr gut», befand etwa Michael Zorc. Der Sportdirektor des BVB ist überzeugt, dass sich dieses Feuer auch auf die Mannschaft überträgt.

Dortmunds Horrorbilanz

Das neu gewonnene Selbstvertrauen wird Dortmund auswärts in München brauchen. Die letzten fünf Bundesliga-Spiele auswärts gegen die Bayern gingen allesamt verloren. Besonders erschreckend ist dabei das Torverhältnis von 3:22 (0:5, 0:6, 1:4, 1:5, 1:2). Allerdings kam der BVB in dieser Phase nur in der Meisterschaft unter die Räder. Im Halbfinal des DFB-Pokals setzten sich die Dortmunder auswärts zweimal durch.

Video
Archiv: Dortmund geht in München 0:5 unter
Aus sportlive vom 06.04.2019.
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Wie man es dreht und wendet, am Ende bringt es Bayern-Keeper Manuel Neuer wohl am besten auf den Punkt: «Es ist immer ein Duell auf Augenhöhe, egal, wo wer in der Bundesliga steht, wer gerade die Nase vorn hat, wie die Lage der Liga ist. Es ist der deutsche Klassiker - und der hat seine eigenen Gesetze.»

Sendebezug: SRF zwei, Champions League - Goool, 06.11.2019, 23:00 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Läuer  (Hans Läuer)
    Wiso eigentlich immer eine solche Aufregumg vor dem Klassiker in MÜNCHEN. die Bayern haben die Dortmunder doch schon 5 mal hintereinander in Der Allianz Arena überfahren. Am Abend wird dann die Anzeigetafel wieder in Bayerfarben Strahlen und die Dortmunder werden wieder von der Realität zurück geholt.
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  • Kommentar von Silvio Spescha  (Silla)
    Laut Arsène Wenger hat Rummenigge angerufen und nicht Arsène Wenger. Nur eines sei gesagt; als die heutigen Vorstandsmitglieder noch auf dem Rasen standen, war der FC Bayern noch nicht so erfolgleich wie in den letzten Jahren.Diese abgehobene Vereinsleitung verdient es nicht anders, als auch mal ins Bundesliga Mittelfeld gespielt zu werden. Die haben einfach viel zuviel Geld.
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    1. Antwort von Ilse König  (königin)
      Habe ich in der Englischen Presse auch so herum gelesen und nicht, wie von der Deutschen Presse berichtet.
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    2. Antwort von Peter Amthauer  (Peter.A)
      Ich bin weissgott kein Bayern-Fan. Nur vom Himmel gefallen ist das Geld des FC Bayern München wahrlich nicht. Ausserdem muss man kein guter Fussballspieler gewesen sein, um als Trainer oder Clubführung bessere Leistungen seines Kaders zu verlangen.
      MfG
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