Das neue Zeitalter bei Manchester United

Erstmals seit 1986 heisst der Trainer von Manchester United nicht Alex Ferguson. Der von Everton geholte David Moyes soll den Schotten ersetzen und an bisherige Erfolge anknüpfen.

David Moyes - der Mann, der Alex Ferguson beerbt hat.

Bildlegende: Grosse Fussstapfen David Moyes - der Mann, der Alex Ferguson beerbt hat. Keystone

Lange dauerte es nicht, bis David Moyes seinen ersten Pokal als Trainer der «Red Devils» in die Höhe stemmen durfte. Bereits bei seinem ersten Pflichtspiel, dem Charity Shield gegen Cupsieger Wigan, gewann Manchester United den ersten Titel in der neuen Saison.

Moyes, der in 11 Jahren bei Everton keinen Titel gewinnen konnte, widmete den Sieg ganz bescheiden seinem Vorgänger. Mit dem Meistertitel habe Ferguson schliesslich den Grundstein gelegt.

Kein Glück bei Transfers

Weniger erfolgreich ist Moyes bislang an der Transferfront. Manchester United konnte für die neue Saison noch keinen dicken Fisch an Land ziehen. Lukrative Angebote an Cesc Fabregas, Thiago Alcantara oder Leighton Baines blieben unerwidert.

«Das ist die Mannschaft, die mit 11 Punkten Vorsprung Meister wurde. Darum habe ich Vertrauen in sie. Auch ohne Verstärkungen wäre sie ein harter Brocken für jedes Team», gibt sich Moyes vorläufig unbeeindruckt.

Was geschieht mit Rooney?

Trüben könnte Moyes‘ Stimmung allenfalls ein weiteres Transfer-Geschäft: Wayne Rooney zieht es einmal mehr weg, Chelsea zeigt grosses Interesse. Sollte Rooney wirklich gehen, müsste Moyes auf dem Transfermarkt wohl doch noch aktiv werden.

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Der Rücktritt von Sir Alex Ferguson

1:06 min, aus Tagesschau am Mittag vom 8.5.2013