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Internationale Ligen Drei Schweizer treffen in der Bundesliga

Mit Zuber, Drmic und Seferovic haben gleich drei Schweizer in der Bundesliga ein persönliches Erfolgserlebnis feiern können. Gladbach spielte gegen Hoffenheim unentschieden – damit ist das Team unter André Schubert in der Bundesliga immer noch ungeschlagen.

Legende: Video Schweizer Torerfolge in der Bundesliga abspielen. Laufzeit 0:33 Minuten.
Vom 28.11.2015.

Seit André Schubert in Mönchengladbach das Traineramt übernommen hat, musste das Team in der Bundesliga noch nie als Verlierer vom Platz. Auch dieses Mal nicht. Allerdings sah es bis in die 87. Minute anders aus.

Ausgerechnet gegen das Tabellenschlusslicht Hoffenheim tat sich Schuberts Team schwer. Gegen eine Mannschaft, die unter Huub Stevens noch nicht als Torgarant galt: An diesem Tag hat sie zum ersten Mal getroffen, seit der Niederländer an der Seitenlinie steht. Und für das erste Tor war ein Schweizer besorgt: Steven Zuber traf zum 1:1-Ausgleich.

zwei jubelnde Fussballer
Legende: Grund zur Freude Josip Drmic feiert den Treffer seines Teamkollegen Fabian Johnson. imago

Zwischenzeitlich lag Hoffenheim mit 3:1 in Führung, bis ein weiterer Schweizer für den Anschluss sorgte: Josip Drmic verkürzte auf 2:3, sein 1. Treffer in Diensten des neuen Klubs. Zudem stand Drmic unter Schubert zum ersten Mal in der Startelf.

Sechs Schweizer in der Startaufstellung

Eine weitere interessante Premiere aus dem gleichen Spiel: Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesliga standen sechs Schweizer zu Spielbeginn auf dem Platz. Pirmin Schwegler, Fabian Schär und Steven Zuber bei Hoffenheim, Yann Sommer, Granit Xhaka und Drmic bei Mönchengladbach.

Im Spiel zwischen Mainz und Frankfurt konnte ein weiterer Schweizer ein persönliches Erfolgserlebnis feiern. Haris Seferovic erzielte für Frankfurt den Anschluss zum 1:2 – zu mehr reichte es nicht.

In den anderen Samstagspielen gewann Bayern München gegen Hertha 2:0, Bremen verlor zuhause gegen Djourous Hamburg 1:3.

Sendebezug: Radio SRF3, Abendbulletin, 28.11.15, 17.40 Uhr.