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Internationale Ligen Eklat in Bastia: Lyon-Spieler auf dem Platz angegriffen

Drei Tage nach den Übergriffen von Besiktas-Fans im Europa-League-Heimspiel ist Lyon erneut in Krawalle involviert. Die Spieler des Ligue-1-Klubs wurden in Bastia von gegnerischen Anhängern attackiert.

Lyon-Goalie Lopes und Bastias El Kaoutari inmittem
Legende: Gerieten mitten in den wütenden Mob Bastias El Kaoutari (links) und Lyon-Goalie Lopes (verdeckt). Imago

Vor und während der Partie stürmten Anhänger der letztplatzierten Korsen den Platz und bedrängten die Gäste-Equipe massiv. Die lokalen Sicherheitskräfte waren nicht in der Lage, den gewaltbereiten Mob aufzuhalten. Während Minuten spielten sich auf dem Feld hässliche Szenen ab. Die körperlich attackierten Spieler weigerten sich zunächst, auf den Rasen zurückzukehren.

Wüste Szenen schon vor dem Anpfiff

Spielabbruch nach der Pause

Nach rund 50-minütigen Diskussionen wurde die Begegnung dennoch angepfiffen, infolge weiterer Tumulte während der Halbzeitpause aber nicht mehr fortgesetzt. Für die Lyon-Profis zog sich der ungemütliche Abend auch nach dem Abbruch in die Länge. Aus Sicherheitsgründen mussten sie ihren Mannschaftsbus wieder verlassen.

Im berüchtigten Stade Armand-Cesari kam es bereits in der Vergangenheit immer wieder zu problematischen Situationen. 1992 ereignete sich im Stadion eine Tragödie, während des Cup-Halbfinals stürzte eine Tribüne ein – 18 Fans starben.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Es geht hier nicht um Gruppen von "Fans"! Die sich häufenden Ausschreitungen sind auf ethnische Konflikte zurückzuführen.
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  • Kommentar von D. Schmidel (D. Schmidel)
    Der Fussballsport hat bald mal nur noch Schrott wert. Wie kann man dafür nur noch Geld ausgeben.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Ganz einfach, man nimmt dem Club für 10 Jahre die Lizenz, die lernen es sonst nie!
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    1. Antwort von M. Keller (MK)
      @Röthenmund - warum den/die Club(s) bestrafen? Die sog. Fans sind doch das eigentliche Problem. Es ist bekannt und erwiesen, dass es Gruppen (auch aus dem Ausland kommend) gibt, die nur ein Ziel an einem beliebigen Fussballmatch haben; Zerrstörung und Krawall. Die reisen an und verschwinden wieder. Da kann kein Club etwas dagegen ausrichten. Und solange die Staatsgewalt denen 'nur' mit ein bisschen Tränengas entgegentritt ändert sich nichts. Gibt nur eins; sofort Verhaften und Verurteilen.
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    2. Antwort von Thomas Mann (Freidenkerin)
      @Keller: Genau, die fahren rasch mit dem Auto nach Korsika rüber um Kravall zu machen. Herr Röthenmund hat genau die richtige Lösung. Erst eine hohe Busse, dann Geisterspiele, dann Ausschluss. In England hatten sie auch mal grosse Probleme mit Kravallen. Hartes Durchgreifen und die Sache ist gegessen.
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    3. Antwort von M. Keller (MK)
      @Mann - ich glaube nicht, dass dies etwas bringt. Im Gegenteil es schadet der Liga. Es ist nicht mehr so wie noch vor zehn Jahren. Wie geschrieben sind es nicht einmal die 'eigenen' Fans. Aber dies ist ein Problem, dass wir auch in der Schweiz haben. Siehe Sion Fans und den Servette Mannschaftscar. Und dafür wollen Sie nun Sion für 10 Jahre Sperren?
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