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Internationale Ligen FIFA bestraft Barcelona mit einjährigem Transferverbot

Der FC Barcelona ist wegen des Transfers von minderjährigen Spielern vom Fussball-Weltverband FIFA mit einem Transferverbot belegt worden. Die Strafe gelte für zwei volle Wechselperioden (Sommer 2014 und Winter 2014/2015).

Legende: Video Harte Strafe gegen Barcelona abspielen. Laufzeit 1:11 Minuten.
Aus sportlive vom 02.04.2014.

Dem spanischen Meister werden Verstösse gegen die internationalen Transferbestimmungen bei 10 minderjährigen Spielern vorgeworfen. Die betroffenen Akteure seien über verschiedene Zeiträume zwischen 2009 und 2013 beim Klub registriert gewesen und hätten mit diesem an Wettbewerben teilgenommen.

Wichtigste Bestimmung zum Schutz Minderjähriger ist gemäss FIFA-Reglement, dass ein Spieler nur international transferiert werden darf, wenn er mindestens 18 Jahre alt ist. Ausnahmen muss die Kommission für den Status von Spielern bewilligen.

Barça hat Rekursmöglichkeit

Barcelona muss eine Busse von 450'000 Franken bezahlen und wurde zudem angewiesen, «die Situation aller fraglichen minderjährigen Spieler binnen 90 Tagen zu legalisieren.» Barça kündigte umgehend an, gegen den Entscheid der FIFA Rekurs einzulegen.

Erst vor wenigen Tagen hatten die Katalanen die Verpflichtung des 17-jährigen Kroaten Alen Halilovic von Dinamo Zagreb bekanntgegeben.

Fragezeichen um ter Stegen

Das Transfer-Verbot kommt für Barcelona im dümmsten Moment. Denn für die kommende Saison waren zahlreiche Neuzuzüge geplant. Neben dem akuten Mangel an Innenverteidigern (es gilt unter anderem, den Abgang des langjährigen Captains Carles Puyol zu kompensieren) besteht auch auf der Torhüterposition Handlungsbedarf. Nach dem angekündigten Weggang von Stammgoalie Victor Valdés soll mindestens ein neuer Schlussmann verpflichtet werden.

Seit Monaten wird der Transfer des deutschen Nationalgoalies Marc-André ter Stegen zu den Katalanen kolportiert. Dessen Abgang bei Borussia Mönchengladbach ist beschlossene Sache, sein Nachfolger in der Person des Schweizers Yann Sommer bereits gefunden.

Ob ter Stegens Wechsel nach Barcelona aufgrund der Transfer-Sperre scheitert, ist noch unklar.

Piqué fällt aus

Starverteidiger Gerard Piqué hat sich im CL-Viertelfinal-Hinspiel gegen Atetico Madrid (1:1) eine Hüftverletzung zugezogen und steht dem FC Barcelona während 4 Wochen nicht zur Verfügung.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Fuss Baller, Bern
    Barça wird wegen einem 10jährigen Japaner eine Transfersperre auferlegt! Gut und schön! Aber was ist bitte mit dem von der FIFA-(Mafia) viel zitierten 'Financial Fairplay'? Wenn dies umgesetzt worden wäre, hätten sich wohl nicht MADRID und der BVB im CL-Viertelfinal-Hinspiel gegenüber gestanden oder? Alles reiner BULLSHIT! Barça zieht den Kopf aus der Schlinge; genauso wieder jeder verschuldete Verein! Die FIFA/UEFA schiesst sich ja wohl nicht selbst den Kopf weg; geht eh nur um Kohle!
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  • Kommentar von Pincopallino, Schaffausen
    And this happens when a club as Barcellona it is, says that it forms good players coming from Spain....
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  • Kommentar von Fabian Winzap, Obersaxen
    Ich kann das echt nicht verstehen. Die Sache an solchen Transfers wird doch vom Verein und der Familie des betroffenen Kindes zusammen angeschaut. Schlussendlich entscheidet die Familie ob jetzt ein japanisches Kind nach Europa geht, um die Chance massiv zu erhöhen, später Profi zu werden (Bsp. Leo Messi mit 13 Jahren von Argentinien nach Spanien). Nebenbei geht es den Kindern ja gut, von Kinderhandel kann man nicht sprechen! Und sowieso: die FIFA sollte besser ein Zeichen nach Katar senden.
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    1. Antwort von HABEGGER PETER, HOLLIGENSTRASSE 112 3008 BERN
      DAS IST MODERNE SKLAVEREI!!! GELD REGIERT DIE WELT!!!'
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