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Internationale Ligen Fussball-News: Draxler zum PSG

Julian Draxler wechselt wohl vom VfL Wolfsburg zum französischen Meister Paris St. Germain. Und: Chelseas Oscar geht für viel Geld nach China – Lucien Favre wird für seine Arbeit in Nizza geehrt.

Draxler auf der Ersatzbank
Legende: Missverständnis Weder wurde Julian Draxler mit Wolfsburg glücklich, noch Wolfsburg mit ihm. Getty Images

Medienberichten zufolge ist der Wechsel des deutschen Nationalspielers Julian Draxler (23) von Wolfsburg zu Paris St. Germain in trockenen Tüchern. Die Ablösesumme soll mit Bonuszahlungen bis zu 47 Millionen Euro betragen. Draxler hatte erst im August 2015 in Wolfsburg einen Vertrag bis 2020 unterschrieben. Noch vor Beginn der laufenden Saison hatte er öffentlich seine Freigabe eingefordert.

Der brasilianische Nationalspieler Oscar wechselt im Januar von Chelsea zum chinesischen Klub Shanghai SIPG. Dies bestätigten die Klubs am Freitag. Der 25-jährige Oscar soll in Shanghai 417'000 Euro nach Steuern pro Woche kassieren. Als Ablöse sind 71,5 Millionen Euro im Gespräch. Für Chelsea wäre diese Summe Klubrekord, zudem wäre der Offensivspieler der teuerste Wintertransfer überhaupt.

Lucien Favre, mit Nizza Wintermeister, ist von der französischen Sportzeitung «L'Equipe» zum Trainer der idealen Startelf der Ligue 1 bestimmt worden. In dieser stehen neben dem Waadtländer zudem mit Pereira, Dante, Seri und Cyprien auch vier seiner Spieler.

Englands kurzzeitiger Nationaltrainer Sam Allardyce kehrt als Coach von Crystal Palace in die Premier League zurück. Der 62-jährige Engländer folgt beim Viertletzten der laufenden Meisterschaft auf den am Donnerstag entlassenen Alan Pardew. Der Klub aus London verlor neun seiner letzten zehn Spiele.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 23.12.2016, 16:30 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Der Betrag (71 Mio) "rechtfertigt" das dieser Wechsel überhaupt kommentiert wird. Was den chinesischen Fussball angeht, wollen die in spätestens 20 Jahren Fussball- Weltmeister sein. Die Chinesen rüsten auch mit Fussball-Akademien auf. Zuerst die heimische Liga und dann das Nationalteam. Bisher war China erst einmal an einer WM (2002, 3 Spiele 0 Pkt. 0-9 Tore) Die Gegner damals hießen Costa Rica, Brasilien und die Türkei.
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  • Kommentar von Heinz Schweizer (Heiri)
    Julian strebt halt nach Höherem und dazu braucht er offensichtlich ein anderes Umfeld als das, was seit 18 Monaten in Wolfsburg anzutreffen ist. Ich wünsche ihm viel Glück und seine Ex-Kumpels sind einen schwierigen Fall los.
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  • Kommentar von André Piquerez (Nemesis1988)
    71 Millionen? sind die Chinesen wirklich so blöde und würden soviel für Oscar bezahlen? Der war diese Saison immer nur Ersatz? Wie kommen die auf 71 Millionen????
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