Leverkusen mit finsteren Erinnerungen nach Haching

Die Begegnungen von Gladbach, Darmstadt und Unterhaching stehen bei den Dienstagspielen im Achtelfinal des DFB-Pokals im Fokus.

Michael Ballack nach dem verlorenen «Finale» 2000 in Unterhaching.

Bildlegende: Fassungslos Leverkusens Michael Ballack nach dem verlorenen «Finale» 2000 in Unterhaching. Imago

Leverkusen wird bei Unterhaching an die finsterste Stunde seiner Geschichte erinnert. Am 20. Mai 2000 wurde der Begriff «Vizekusen» geboren. Ein Pünktchen hätte Leverkusen im letzten Saisonspiel gereicht, um erstmals Meister zu werden. Doch ein 0:2 in Unterhaching sorgte für Entsetzen. Zehn Kilometer Luftlinie entfernt feierten die Bayern im Münchner Olympiastadion den Titel.

«  Mehr als David gegen Goliath »

Dirk Schuster

Darmstadt muss bei Rekordpokalsieger Bayern München antreten und träumt nur insgeheim vom ganz grossen Coup. «Das ist mehr als David gegen Goliath. Mir fällt kein Vergleich ein, wie gross das Wunder wäre, wenn wir weiterkommen», sagte Dirk Schuster, Trainer des Bundesliga-Aufsteigers. «Unsere Chancen sind im unteren einstelligen Prozentbereich.»

Gladbach hat der Höhenflug der vergangenen Monate Kraft gekostet, doch eine Bruchlandung zum Jahresende will die Borussia verhindern. «Konzentration, Überwindungskraft und Wille», fordert Trainer André Schubert vor dem Duell mit Bremen. «Wir wollen noch einmal alles raushauen.»