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Internationale Ligen Mehr Italiener in der Serie A

Ab der kommenden Saison müssen die Klubs der italienischen Liga mindestens vier Spieler im Kader haben, die sie selber ausgebildet haben. Vier weitere Spieler müssen in Nachwuchsmannschaften anderer italienischer Vereine gespielt haben.

Grosse Italien-Flagge in Fankurve von Juventus Turin
Legende: Neue Regelung in der Serie A Klubs wie Juventus Turin müssen vermehrt auf italienische Spieler setzen. EQ Images

Die neue Regelung dürfte auch Antonio Conte freuen. Der Nationaltrainer von Italien forderte eine solche Trendwende, damit sein Team wettbewerbsfähig bleibt.

Conte hatte beklagt, dass zu wenige italienische Spieler in den Klubs spielen: «Zu Zeiten meines Vorgängers Marcello Lippi waren noch 62 Prozent der Spieler in unseren Klubs Italiener, heute ist dieser Prozentsatz auf 33 Prozent gesunken.»

Künftig dürfen die Klubs im Land des viermaligen Weltmeisters auch nicht mehr als 25 Profis im Kader haben, die älter als 21 Jahre sind.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Alberto da Vinci, Pratteln
    Endlich es wurde auch Zeit das man die Regel in der Serie A ändert. Noch besser wäre es müssten mind. 7en Italienische Spieler in der Startformation stehen. Als Ausländer zählen auch die Spieler die einen Italienischenpass besitzen aber für eine andere Nationalmannschaft spielen. Schlaue gibt es genug in Italien die würden alle Ausländer dann einbürgern. Mit der Begründung der Ur ur ur Grossvater sei Italiener gewesen.
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  • Kommentar von Bruno Janthiang, Banglamung
    So etwas gehört eigentlich in jede Liga.
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  • Kommentar von Peter Steiner, Zofingen
    Bravo! Ich finde diese Regelung sehr gut für den italienischen Fussball. Längerfristig wird sich das bestimmt auszahlen. Wenn ich mir als Gegenstück den englischen Clubfussball anschaue und dann die Leistungen der englischen Nationalmannschaft...
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    1. Antwort von Merlin Fallahpour, Zürich
      Herr Steiner, in der Premier League ist eine ähnliche Regelung schon seit 2010 in Kraft, das können sie auf der Wikipedia der PL nachlesen ('home grown' rule). Das mag auch erklären weshlab innerhalb der PL gute in England ausgebildete Spieler so begehrt sind. Es lässt sich vielleicht auch damit erklären weshalb Spieler wie Raheem Sterling oder Luke Shaw so hohe Transfersummen generiert haben.
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    2. Antwort von Reto Munteler, Zürich
      @Peter Steiner; "die Leistungen der englischen Nationalmannschaft" - Schauen Sie doch mal auf die Tabelle der EURO 2016-Quali der CH-Gruppe E. Was sehen wir da? Sechs Spiele - sechs Siege, Torverhältnis von 18:3. Die Three Lions können sich bei Ihnen wohl nur entschuldigen, dass das Torverhältnis nicht bei 60:0 steht. Aber ich hoffe immer noch sehr und bin zuversichtlich, dass die Engländer am 8. September so richtig zuschlagen werden. Wenn da nur nicht Yann Sommer wäre...
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    3. Antwort von Peter Steiner, Zofingen
      ok ok...die Engländer haben sich in der Gruppe gut gehalten, war aber auch nicht die schwerste...aber mir läuft es immer wieder kalt den Rücken runter, wenn Joe Hart aus dem Tor geht. Bei den Goalies gibt's wirklich Nachholbedarf...oder?;-)
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