Mourinho: «Feuert mich doch!»

Chelsea steckt nach einer 1:3-Heimpleite gegen Southampton und Tabellenrang 16 in der Krise. Kein Grund für Trainer Mourinho, an seinen Fähigkeiten zu zweifeln.

Jose Mourinho gestikulierend an der Seitenlinie.

Bildlegende: Selbstbewusst José Mourinho glaubt auch in der Krise an sich. Reuters

Eine einzige Frage liess sich José Mourinho im Interview am Spielfeldrand nach dem 1:3 zuhause gegen Southampton stellen. Seine Antwort dauerte 7 Minuten, umfasste Fragen an sich selbst, Schiedsrichter-Kritik, Angriffe gegen den englischen Verband FA sowie das Angebot an Chelsea, ihn zu entlassen.

«Wenn der Klub mich feuern will, dann muss er das tun, ich laufe nicht davon. Feuert mich doch», sagte der Portugiese und schickte gleich eine Warnung hinterher: «Dies ist ein entscheidender Moment in der Geschichte des Klubs: Wenn sie mich entlassen, feuern sie den besten Trainer, den sie je hatten.»

«Es gibt keinen besseren Trainer als mich»

Einen Rücktritt schloss Mourinho trotz des Absturzes auf den 16. Tabellenrang aus. «Ich werde nicht zurücktreten. Warum? Weil ich Stolz habe und diesen Klub liebe. Es gibt keinen besseren Trainer für diesen Klub als mich.» Auch die Schiedsrichter seien schuld an der Misere des Titelverteidigers mit nur 8 Punkten aus 8 Spielen. «Sie haben Angst, für Chelsea zu pfeifen.»