Nach über 50 Absagen: Koblenz findet endlich ein Stadion

Der deutsche Regionalligist TuS Koblenz hat nach langer Suche ein Ausweichstadion für die 1. DFB-Pokalrunde gefunden. Es liegt 350 km entfernt in Zwickau.

Das Stadion von Zwickau

Bildlegende: Hier dürfen die Koblenzer kicken Zwickau gewährt dem Regionalligisten temporäres Asyl. Imago

Ein «Heimspiel» 350 Kilometer von der Heimat entfernt: Regionalligist TuS Koblenz muss für sein Erstrundenspiel im DFB-Pokal am 11. August gegen Zweitligist Dynamo Dresden umziehen.

Weil das heimische Stadion Oberwerth aufgrund umfangreicher Baumassnahmen nicht zur Verfügung steht, wird das Spiel im sächsischen Zwickau stattfinden. Knapp 350 Kilometer Luftlinie liegen zwischen den beiden Städten, die Fahrzeit beträgt über vier Stunden. Dresden ist dagegen nur knapp anderthalb Stunden entfernt.

Problemfans als Grund?

«Trotz grösster Bemühungen der TuS Koblenz, der intensiven Unterstützung des DFB und der Koblenzer Stadtspitze ist es dem Verein nicht gelungen, eine Spielstätte in der Nähe von Koblenz zu finden», hiess es in der DFB-Mitteilung.

Die Rede ist von über 50 Absagen, «was vermutlich unter anderem auch auf das Verhalten einiger Zuschauer beider Vereine bei Auswärtsspielen in der vergangenen Saison zurückzuführen ist.»