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Internationale Ligen Rot, Rot, Rot – Keitas ganz spezieller Hattrick

3 Mal Rot in 39 Tagen – dieses seltene Kunststück ist Leipzigs Naby Keita «gelungen». Dessen Coach Ralph Hasenhüttl tobt.

Legende: Video Die Gelb-Rote Karte gegen Keita abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 26.10.2017.

Es ist eine wohl beispiellose Serie, die Leipzigs Spielmacher Naby Keita in den vergangenen knapp 6 Wochen an den Tag gelegt hat. Die Chronik:

  • Rot 1, Bundesliga: Am 16. September tritt Keita im Spiel gegen Gladbach Christoph Kramer ins Gesicht und wird des Feldes verwiesen. Er wird daraufhin für drei Spiele aus dem Verkehr gezogen.
  • Rot 2, WM-Qualifikation: Im Spiel Guinea gegen Tunesien fliegt Keita wegen einer Tätlichkeit in der Nachspielzeit vom Platz.
  • Rot 3, DFB-Pokal: Der vorläufige Höhepunkt in Keitas Rot-Serie ereignet sich am Mittwochabend im Achtelfinal gegen Bayern München. Wegen wiederholten Foulspiels schickt ihn der Schiedsrichter in der 54. Minute unter die Dusche.
Er hat das Niveau des Spiels leider Gottes nicht halten können.
Autor: Leipzig-Coach Hasenhüttlüber Schiedsrichter Zwayer

Mit der Entscheidung von Felix Zwayer war Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl nicht einverstanden. «Ein über 55 Minuten überragendes Spiel wurde in einem Moment zerstört. Die zweite Gelbe Karte für Keita war mit ein bisschen Fingerspitzengefühl nicht zu geben. Er bekommt für das erste Foul Gelb und wird davor dreimal gefoult ohne Konsequenzen. Das Messen mit zweierlei Mass ist für mich nur ganz schwer zu verkraften», attackierte er Zwayer.

Auch dass der Schiedsrichter in der 1. Halbzeit einen ursprünglich gepfiffenen Penalty nach Rücksprache mit dem Assistenten nicht gab, passte Hasenhüttl nicht. «Er hat die Entscheidung aus voller Überzeugung getroffen und lässt sich dann überstimmen aus 40 Metern Entfernung. Er hat das Niveau des Spiels leider Gottes nicht halten können.»

Legende: Video Bayern setzt sich gegen 10 Leipziger durch abspielen. Laufzeit 02:58 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 25.10.2017.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachrichten, 25.10.2017, 22:00 Uhr

15 Kommentare

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  • Kommentar von Willi Fetzer (wi)
    Hallo SRF, dieser Artikel könnte auch schon heute von einem Computerprogramm geschrieben sein! Mir fehlt der Tiefgang, die Recherche! So ist es doch sehr spannend wenn man z. B. berücksichtigt, dass dieser Schirri Zwyer doch auch schon im Fall Hoyzer verwickelt war! Dies war der Skandal um Fussballwetten, in denen Schiedsrichter durch ihre Entscheidungen Spiele beeinflussten! So würden doch gewisse Entscheide erklärbarer.....?( Google Spiegel Online Hoyzer)
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  • Kommentar von M. Keller (MK)
    "und am Ende gewinnen doch immer die Bayern und/oder die Deutschen".....
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    1. Antwort von Jonas Baumgartner (J. Baumgartner)
      Vor rund 10–12 Jahren hätte ich das bedingungslos unterschrieben. Da haben sowohl die deutsche Nationalmannschaft wie auch der FC Bayern eher unattraktiven Effizienzfussball gespielt oder viele Spiele nur dank der individuellen Klasse einiger Spieler durchgeknorzt. Mittlerweile spielen sowohl der FC Bayern wie auch die deutsche Nationalmannschaft attraktiveren Fussball und tun auch wesentlich mehr für den Sieg. Strittige Schirientscheidungen wirken immer gönnerhaft, wenn man ein Team nicht mag.
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  • Kommentar von Willi Fetzer (wi)
    Liebes SRF, wie wäre es ein bisschen objektiver zu Berichten? Als neutraler Zuschauer konnte jeder sehen der wollte, dass hier der Schirri die Bayern IMMER besser behandelte! Und den Penalty, den er dann später pfiff, war nur wegen seines schlechten Gewissens, denn das war ganz normales Fussballspielen, nicht mal Kampf um den Ball!
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