Schweizer in der Bundesliga hoch im Kurs

Ab Freitag rollt der Ball in den deutschen Stadien wieder. Von den 18 Schweizern stehen 3 bei Wolfsburg unter Vertrag, während Freiburg und Nürnberg gleich im Doppelpack zugegriffen haben.

Die Schweiz hat sich endgültig in der Bundesliga etabliert. Waren früher Exportschlager wie Alain Sutter oder Stéphane Chapuisat eine Ausnahme, werden in der anstehenden Saison 17 Schweizer Spieler sowie ein Trainer (Lucien Favre) vertreten sein.

Freiburg hat mit Gelson Fernandes und Admir Mehmedi gleich 2 Eidgenossen verpflichtet. Während es für den 26-jährigen Fernandes bereits die 7. Station im Ausland ist, hofft Mehmedi, nach seinem missglückten Abstecher zu Dynamo Kiew seine Karriere im Breisgau neu lancieren zu können.

Drmic und Angha beim «Club»

Auch Nürnberg langte gleich doppelt zu. Das Talent Martin Angha, das bei Arsenal nur selten zum Einsatz gekommen war, wurde vom «Club» gleich mit einem Vertrag bis 2017 ausgestattet. Und auch Josip Drmic wurde vom FC Zürich mit grossen Hoffnungen verpflichtet.

Am meisten Schweizer tragen aber das Trikot von Wolfsburg: Neben den arrivierten Diego Benaglio und Ricardo Rodriguez stiess Timm Klose aus Nürnberg zu den «Wölfen».