Stindls Hand und Hahns Fuss – Gladbach schlägt Ingolstadt

Zum Abschluss der 22. Bundesligarunde hat Gladbach dank einem kuriosen Tor Ingolstadt besiegt. Hoffenheim knöpfte Schalke ein Unentschieden ab.

Lars Stindl schiesst ein Tor.

Bildlegende: Reminiszenz an die «Hand Gottes»? Lars Stindl lässt an Maradona denken. Imago

Ein kurioses Tor ebnete Gladbach den Weg zum 2:0-Sieg: Nach rund einer Stunde lief Lars Stindl mit der Brust in eine Hereingabe. Von der Brust prallte der Ball an Stindls rechten Oberarm und von dort weiter ins Ingolstädter Tor. Das Heimteam reklamierte, der Torentscheid stand aber.

Drmic zurück im Stamm

Josip Drmic stand bei der Borussia erstmals seit seiner Knorpelverletzung vor einem Jahr in der Bundesliga wieder in der Startaufstellung. Der für ihn nach 80 Minuten eingewechselte Andre Hahn stellte in der Schlussminute den Endstand her. 2 Minuten vorher glänzte Nati-Keeper Yann Sommer mit einer Parade gegen Almog Cohen.

«Österreicher Produktion» genügt Schalke nicht

Im Rennen um die erneute Europacup-Teilnahme erlitt Schalke einen weiteren Rückschlag. Die «Königsblauen» kamen trotz früher Führung nicht über ein 1:1 gegen Hoffenheim hinaus. Der Österreicher Alessandro Schöpf hatte nach 5 Minuten eine Hereingabe von Landsmann Guido Burgstaller verwertet. Sebastian Rudy glich in der 79. Minute noch aus.