Von Tattoos, Koch-Blogs und Auszeichnungen

Nicht weniger als 7 Schweizer Goalies stehen in den Kadern der 18 Bundesligisten. Am Freitag geht die neue Saison in Deutschland los. Wir zeigen Ihnen das helvetische Septett von einer etwas anderen Seite.

    • 1.
      Diego Benaglio, VfL Wolfsburg: Der Polyvalente
      Diego Benaglio, der im Davis-Cup Seite an Seite mit Roger Federer und Stan Wawrinka spielt? Schwer vorstellbar. Doch beinahe hätte der ehemalige Nati-Goalie diesen Weg eingeschlagen. Seine erste Leidenschaft war Tennis, sein erstes Idol Andre Agassi. Als sich Benaglio mit 14 für Fussball statt Tennis entschied, hätte sein Umfeld mitunter irritiert reagiert. Sei er doch als Tennisspieler talentierter...
      Diego Benaglio auf dem Bike.

      Bildlegende: Diego Benaglio, VfL Wolfsburg Keystone

    • 2.
      Yann Sommer, Gladbach: Der Kulinarische
      Um die Balance zu wahren, ist ein sinnvoller Ausgleich neben dem Fussballplatz unabdingbar. Das weiss auch die Nr. 1 der Schweizer Nati, Yann Sommer. Der Keeper der «Fohlen» hat einen eigenen Foodblog. Unter sommerkocht.ch präsentiert Sommer selbst kreierte Rezepte und gibt Restaurant-Tips ab. Dass der Basler zudem äusserst tele- und fotogen ist, beweist er als Werbeträger für Nivea, Nike und Panasonic.
      Bild von Yann Sommers Foodblog.

      Bildlegende: Yann Sommer, Borussia Mönchengladbach sommerkocht.ch

    • 3.
      Roman Bürki, Dortmund: Der Religiöse
      Roman Bürki ist eine auffällige Erscheinung. Etwa 10 Tattoos schmücken den Körper des Borussen-Keepers. Gerade religiöse Motive haben es dem Berner angetan. Mit 18 Jahren liess er sich zwischen den Schulterblättern ein Kreuz tätowieren. Seinen Unterarm zieren Bildnisse der Jungfrau Maria und Jesus Christus.
      Roman Bürki, Hinteransicht.

      Bildlegende: Roman Bürki, Borussia Dortmund EQ Images

    • 4.
      Marwin Hitz, Augsburg: Der Ausgezeichnete
      Marwin Hitz ist seit 3 Jahren der sichere Rückhalt beim FCA. Das wird honoriert: Im Frühling wurde der Ostschweizer zu Augsburgs «Sportler des Jahres 2015» gewählt. Dies notabene vor Alexander Grimm, seines Zeichens Kanu-Olympiasieger. 2015 hat Hitz nicht nur mit Paraden auf sich aufmerksam gemacht: Im Februar erzielte er ein Tor aus dem Spiel heraus, im Dezember bearbeitete er unsportlich einen Elfmeterpunkt.
      Video «21.2.15: Marwin Hitz schiesst den FC Augsburg zum Remis» abspielen

      21.2.15: Marwin Hitz schiesst den FC Augsburg zum Remis

      0:46 min, aus sportaktuell vom 21.2.2015

    • 5.
      Fabio Coltorti, Leipzig: Der Geduldige
      2012 spielt der damals 31-jährige Fabio Coltorti mit dem Gedanken, die Karriere zu beenden. Schliesslich nimmt er ein Angebot vom deutschen Viertligisten RB Leipzig an. Nach 3 Aufstiegen in 4 Jahren ist Coltorti plötzlich in der Bundesliga. Zudem hat kein Goalie mehr Pflichtspiele für den «RasenballSport»-Verein bestritten (95).
      Fabio Coltorti.

      Bildlegende: Fabio Coltorti, RB Leipzig EQ Images

    • 6.
      Andreas Hirzel, Hamburger SV: Der Fremdverletzte
      Dass sich ein Goalie in einem Testspiel verletzt, ist eigentlich nichts Besonderes. Dass er dies im Tor des Gegners tut, hingegen schon. Andreas Hirzel ist es widerfahren. In einem Freundschaftsspiel des HSV gegen Osnabrück war der Gegner ohne Torhüter angereist. Der Schweizer Ersatzgoalie der Hanseaten stellte sich deshalb beim VfL zwischen die Pfosten – und musste sich noch vor der Pause verletzt auswechseln lassen.
      Andreas Hirzel, Porträt.

      Bildlegende: Andreas Hirzel, Hamburger SV Reuters

    • 7.
      Gregor Kobel: Der Vorbildliche
      Goalie-Talent Gregor Kobel, von den Grasshoppers Zürich ins Kraichgau gewechselt, wusste im Trainingslager Anfang Jahr zu gefallen. Das kommt nicht von ungefähr, hat doch der 18-Jährige den Sport im Blut: Sein Vater Peter verdiente seine Brötchen als Eishockeyprofi und war als Flügelstürmer für die ZSC Lions, Lugano, Davos und Kloten tätig.
      Gregor Kobel.

      Bildlegende: Gregor Kobel, 1899 Hoffenheim IMAGO