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Nationalmannschaft Die Neuen sind die Gewinner

Akanji, Zakaria und Zuber: Das war von A bis Z überzeugend. Die «Neuen» in Vladimir Petkovics Startelf bekommen für ihren Auftritt im Barrage-Hinspiel ein sehr gutes Zeugnis.

Schweizer Nationalmannschaft jubelt
Legende: Grund zum Jubeln Die Jungen schwingen im Nati-Rating oben hinaus. EQ Images

Keiner von ihnen hat mehr als 10 Länderspiele auf dem Buckel. Dennoch schenkte Vladimir Petkovic Manuel Akanji, Denis Zakaria und Steven Zuber in Nordirland das Vertrauen. Drei Änderungen gegenüber dem Portugal-Spiel, die sich ausbezahlten. In der Bewertung der SRF-User lag das Trio über dem Durchschnitt.

Manuel Akanji

Der 22-jährige FCB-Spieler rückte für den verletzten Johan Djourou in die Innenverteidigung. Akanji spielte ruhig, abgeklärt und hatte seine Gegenspieler stets im Griff. Djourou wurde auf jeden Fall nicht vermisst.

Denis Zakaria

Für den 20-Jährigen war es das erste Nati-Spiel, welches er von Anfang an bestritt. Er ersetzte den verletzten Valon Behrami. Zakaria war nicht nur wegen seiner Körpergrösse von 1.91 nicht zu übersehen. Er war ein Aktivposten im Schweizer Mittelfeld. Das belegt auch die Statistik: Zakaria spielte 53 Pässe mit einer Passgenauigkeit von 92%. Das kann sich für ein Startelf-Debüt sehen lassen.

Legende: Video Steven Zuber: «Jetzt sieht man, wozu ich fähig bin» abspielen. Laufzeit 01:48 Minuten.
Aus sportlive vom 10.11.2017.

Steven Zuber

Er steckte ein und teilte aus. Zuber wurde gleich zu Spielbeginn von den Nordiren in die Mangel genommen. Zuerst verlor er seinen Schuh, dann wurde er unsanft in den Rücken gestossen. Den Hoffenheim-Profi liess das unbeeindruckt. Mit gefährlichen Pässen brachte er Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri vor dem Tor in Szene und wenn es sein musste, räumte er auch mal einen Nordiren weg.

Es spricht wenig dagegen, dass Vladimir Petkovic auch im Rückspiel Zuber Admir Mehmedi den Vorzug geben wird.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 9.11.2017, 20:10 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Meier (mameschnue)
    Schade, dass junge Spieler erst ins Ausland oder zum FCB gehen müssen, um ein Nati-Aufgebot zu erhalten. Wetten, dass Zakaria bei Petkovic keine Chance hätte, wenn er immer noch bei YB wäre?
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  • Kommentar von Tom Steinemann (Tom Steinemann)
    Bloss das Lamentieren hat Zakaria leider auch schon voll verinnerlicht. Dass man sich dadurch einen Vorteil verschafft, ist auf diesem (Schiedsrichter-)Niveau illusorisch, aber ein cleverer Gegner nutzt das zu seinen Gunsten aus, weil die Lamentierer beim nächsten Spielzug weniger bereit sind. Und vor allem: ES NERVT !
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  • Kommentar von David Frehner (Fussballgott)
    Gut so! Jetzt muss das Petkovic einfach auch noch verstehen, dann sind wird auf einem guten Weg. Akanji muss immer spielen, auch wenn Djourou fit ist. Dzemaili und Seferovic haben auch nichts mehr in der Startformation zu suchen. Vor allem Dzemaili behindert das Schweizer Spiel eigentlich mehr als er es als "10" zu fördern hätte.
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