Erstes Nati-Aufgebot für Steven Zuber

Mittelfeldspieler Steven Zuber ist von Ottmar Hitzfeld für die WM-Qualifikationsspiele gegen Island und Norwegen erstmals in die Nationalmannschaft berufen worden. Wieder mit dabei sind Josip Drmic und Reto Ziegler, dafür fehlt Johan Djourou.

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Erstes Nati-Aufgebot für Steven Zuber

2:40 min, vom 29.8.2013

Zuber verdiente sich seine Nomination mit starken Leistungen in der vergangenen Saison bei GC sowie aktuell in Russland bei ZSKA Moskau. Bei seinem neuen Klub stand der Flügelspieler bei sämtlichen Ligaspielen in der Startelf. Für die U21-Nati bestritt er insgesamt 18 Länderspiele.

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Steven Zuber zu seinen ersten Wochen in Moskau

1:18 min, vom 6.8.2013

Richtiger Zeitpunkt

«Es zeigt mir, dass sich harte und seriöse Arbeit auszahlt. Ich freue mich sehr, den Trainer und die A-Spieler näher kennenzulernen», sagt Zuber.

Auch Hitzfeld freut sich auf das Zusammenkommen mit dem 22-Jährigen: «Es ist der richtige Zeitpunkt, ihn aufzubieten. Er erbrachte zuletzt hervorragende Leistungen.»

Mit Drmic und Ziegler

Von Hitzfeld wieder berücksichtigt wurden Stürmer Josip Drmic (Nürnberg) sowie Abwehrspieler Reto Ziegler (Sassuolo). Stattdessen gehört der zuletzt an der Leiste verletzte Johan Djourou (Hamburg) nicht mehr zum Aufgebot.

Auch Stürmer Admir Mehmedi, der bei Freiburg um einen Stammplatz kämpft, ist vorerst kein Thema bei Hitzfeld. Ansonsten vertraut der Trainer dem gleichen Personal, das jüngst Brasilien in einem Testspiel mit 1:0 bezwang.

Ohne Djourou

Der Verzicht auf Djourou, der massgeblich an der bislang erfolgreich verlaufenen WM-Quali beteiligt war, fiel Hitzfeld nicht leicht: «Ich habe mich nur schweren Herzens gegen ihn entschieden. Doch leider konnte er erst vor kurzem wieder mit dem Training beginnen.»

Im Gegensatz zu Philippe Senderos, der bei Fulham nicht zum Stamm gehört, habe sich Djourou zuletzt auch nicht im regelmässigen Trainingsbetrieb befunden.

Gavranovic rechtzeitig fit

Im Kader befindet sich auch Mario Gavranovic vom FC Zürich. Der Stürmer muss wegen einer schweren Oberschenkelprellung zwar eine Woche pausieren, aber Hitzfeld erklärt: «Die FCZ-Ärzte sagen, dass er ab Mittwoch wieder trainieren kann. Darum rückt er am Montag mit dem Team ein.»

Sorgen um Barnetta

Hitzfelds grösstes Sorgenkind ist Tranquillo Barnetta. Bei Schalke ist der Ostschweizer derart marginalisiert, dass er in dieser Saison in 6 Pflichtspielen erst während 32 Minuten zum Einsatz kam. «Ich habe gehofft, dass er noch einen Transfer macht. Er braucht Spielpraxis, sonst wird es schwierig», sagt Hitzfeld.

Die Nati wird die Vorbereitung auf die kapitalen WM-Quali-Spiele am kommenden Montag in Feusisberg aufnehmen. Die Nati-Spieler, die bei ihren Klubs unglücklich sind, können noch bis am 2. September einen Wechsel vornehmen.