Lacroix: «Ich habe lange darauf hingearbeitet»

Der Ausfall von Abwehrchef Johan Djourou bescherte Léo Lacroix sein 1. Nati-Aufgebot. Der 24-jährige Waadtländer ist bereit, seine Chance zu nutzen.

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Lacroix über das Nati-Aufgebot

1:53 min, vom 3.10.2016

Für Léo Lacroix war der letzte Sonntag zunächst ein mehr oder weniger normaler Tag. Der Verteidiger befand sich in der persönlichen Vorbereitung auf das wichtige Ligue-1-Spiel mit St-Etienne gegen Lyon, als das Handy klingelte. SFV-Teammanager Philipp Ebneter teilte ihm mit, dass er für die WM-Qualifikationsspiele gegen Ungarn und Andorra als Ersatz für Johan Djourou nachnominiert sei.

«  Ich will dem Coach zur Verfügung stehen, wenn er mich braucht.  »

Léo Lacroix

Für Lacroix ist es der nächste Schritt in seiner noch jungen Karriere. Erst im Sommer wagte er den Sprung vom FC Sion in die Ligue 1 zu St-Etienne. Früher als erwartet kam nun auch schon der Ruf der Nationalmannschaft.

Die Freude über das Aufgebot war bei Lacroix entsprechend gross: «Es waren grosse Emotionen. Ich habe viele Jahre darauf hingearbeitet und nun sehe ich, dass es sich auszahlt.» Für die nächsten Tage im Nati-Camp hat der Lausanner klare Ziele: «Mich integrieren, gut trainieren. Ich will dem Coach zur Verfügung stehen, wenn er mich braucht. Ich werde hart arbeiten und mich auf die Ziele der Nati konzentrieren.»

Sendebezug: Laufende Berichterstattung WM-Qualifikation