Petkovic: «Die Situation nicht dramatisieren»

Am Freitag gibt Nati-Coach Vladimir Petkovic sein Aufgebot für das Lettland-Spiel bekannt. Dass ein grosser Teil der Stammbesetzung im Klub meistens nur auf der Ersatzbank sitzt, bereitet Petkovic (noch) keine Sorgen.

Fussball-Trainer.

Bildlegende: Noch keine Sorgenfalten Nati-Coach Vladimir Petkovic. Keystone

Über 4 Monate nach dem letzten WM-Quali-Spiel gilt es für die Schweizer Nati am 25. März wieder ernst. Wir beleuchten die Ausgangslage von Coach Vladimir Petkovic vor dem Heimspiel gegen Lettland.

Die erfreulichen Nachrichten

Auf der Torhüter-Position besteht wie immer in den letzten Jahren kein Grund zur Sorge. Yann Sommer und Roman Bürki sind in Topform. Nati-Captain Stephan Lichtsteiner hat den Konkurrenz-Kampf bei Juventus Turin gegen Dani Alves angenommen und kommt regelmässig zu seinen Einsätzen.

Die Mittelfeldspieler Blerim Dzemaili (Bologna) und Valon Behrami (Watford) gehören zu den unbestrittenen Stammspielern in ihren Klubs.

Das sagt Petkovic: «Auch Granit Xhaka ist ein gutes Beispiel. Die Lage war teilweise ungünstig, aber es ist ihm gelungen, einen Ausweg zu finden und sich zu steigern. Er gehört zu den Leaderfiguren. Bei Remo Freuler beeindruckte mich, wie entschlossen er seine Chance bei Bergamo gepackt hat.»

Würden Sie Remo Freuler aufbieten?

  • Auf jeden Fall. Er muss gegen Lettland sogar spielen.

    40%
  • Klar, er soll ein bisschen Nati-Luft schnuppern können.

    50%
  • Nein. Wir haben im Mittelfeld genügend erfahrene Nati-Spieler.

    10%
  • 1989 Stimmen wurden abgegeben

Problemzone Verteidigung

Gedanken muss sich Petkovic vor allem in der Abwehr machen. Johan Djourou sass zuletzt nur auf der Ersatzbank, Fabian Schär ist in dieser Saison erst 7 Mal eingesetzt worden. Nico Elvedi ist nicht mehr gesetzt, Ricardo Rodriguez fällt verletzt aus.

«  Ich lasse meine Spieler nicht gleich bei ersten Anzeichen von Schwierigkeiten im Stich. »

Das sagt Petkovic: «Dramatisieren muss man die Situation nicht. Ausfälle kommen immer wieder vor. Ich lasse meine Spieler nicht gleich bei ersten Anzeichen von Schwierigkeiten im Stich. Es geht darum, den Betroffenen wieder Selbstvertrauen zu geben.»

Sorgenkind Shaqiri

Eine Wadenverletzung setzt den Mittelfeldspieler seit längerer Zeit ausser Gefecht. Letztmals stand der 25-Jährige Mitte Januar auf dem Feld. Aus ursprünglich 10 Tagen Verletzungspause sind schon mehrere Wochen geworden.

«  Shaqiri muss die Rehabilitation sorgfältiger planen. »

Das sagt Petkovic: «Bei ihm ist es etwas komplizierter. Er muss die Rehabilitation sorgfältiger planen, um das Risiko weiterer Rückfälle zu minimieren.»

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Vor 4 Monaten: Schweiz feiert 2:0-Pflichtsieg über Färöer

4:03 min, vom 13.11.2016

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachrichten, 13.03.2017, 16:00 Uhr