Petkovic: «Ich bin sehr stolz»

Nach der Vertragsunterzeichnung hat sich der neue Nati-Trainer Vladimir Petkovic über seine bevorstehende Herausforderung geäussert. Er sehe «sehr respektable Perspektiven» mit der Landesauswahl, sagte der 50-Jährige.

Vladimir Petkovic freut sich auf die neue Herausforderung als Trainer der Schweizer Nati.

Bildlegende: Daumen hoch Vladimir Petkovic freut sich auf die neue Herausforderung als Trainer der Schweizer Nati. Reuters

«Ich bin sehr stolz. Stolz, dass der Schweizerische Fussballverband mir das Vertrauen schenkt, ab dem 1. Juli das Nationalteam zu führen. Stolz auch, dass ich diese tolle Mannschaft in meiner zweiten, nein, meiner ersten Heimat übernehmen darf», liess sich Petkovic auf der Homepage des Schweizerischen Fussballverbands zitieren.

Vielversprechende Ausgangslage

Die Ausgangslage für den Tessiner mit Wurzeln im Balkan präsentiert sich vielversprechend. Er kann von Ottmar Hitzfeld eine intakte Mannschaft übernehmen, viele Leistungsträger haben die besten Jahre noch vor sich. «Das Gesamtpaket ist toll,» meint denn auch Petkovic. «Das Team hat in den letzten Jahren einige beeindruckende Qualitätsbeweise geliefert.»

Die Schweiz habe eine Menge junger und sehr talentierter Spieler und der SFV leiste hervorragende Nachwuchsarbeit. «Das sind schon sehr respektable Perspektiven», fasst Petkovic zusammen.

In die Fussstapfen von Ottmar Hitzfeld zu treten, sei auch für ihn nicht einfach. «Aber ich bin vom Potenzial des Teams überzeugt. Ich glaube fest an eine erfolgreiche Zusammenarbeit.»

Konzentration im Augenblick gilt Lazio

Noch steht Petkovic bis zum Sommer 2014 bei Lazio Rom unter Vertrag. Auch wenn es im Moment nicht nach Wunsch läuft, gilt seine Konzentration bis zum Ende der Vertragsdauer einzig und allein den Hauptstädtern.

«Ich werde bei Lazio nicht eine Sekunde lang Grund zu Vermutungen liefern, ich würde meine aktuelle Arbeit zu Gunsten meines neuen Jobs vernachlässigen», stellt Petkovic klar. Auch soll die WM-Vorbereitung der Schweiz nicht durch seine Personalie gestört werden.