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Nationalmannschaft Seferovic: «Die können sich das jetzt sonstwo hinschmieren»

Nach der starken Leistung zum Jahresabschluss haben Schweizer Akteure und Verband die mannschaftliche Geschlossenheit demonstriert. Dies als Reaktion auf Vorwürfe aus der Presse.

Nach dem dürftigen Auftritt in der Slowakei am Freitag (2:3) wurde die Nationalmannschaft in den Medien harsch kritisiert. Es wurde am intakten Mannschaftsgefüge und Teamgeist gezweifelt – die Schweiz am Sonntag sprach vom «Balkan-Graben»: Auf der einen Seite die balkanstämmigen Spieler, auf der anderen Seite diejenigen mit helvetischem Nachnamen.

Vehemente Reaktionen

Die Medienschelte ist an der Nati nicht spurlos vorübergegangen. Nach dem versöhnlichen Jahresabschluss in Wien reagierten Spieler und Verband mit Vehemenz. Die Stimmen der Beteiligten:

  • Haris Seferovic: «Wir haben uns motiviert und einander positives Feedback gegeben. Was in letzter Zeit geschrieben wurde, können sie sich jetzt sonstwo hinschmieren. Wir haben gezeigt, dass wir eine Mannschaft sind, egal wer auf dem Platz steht.»
  • Timm Klose: «Der Wille war sehr gross, die ganze Nation wieder hinter uns zu kriegen. Das war ein guter erster Schritt.»
  • Statement des Schweizerischen Fussballverbands (SFV): «Die ‹Schweiz am Sonntag› und die aus dem gleichen Verlagshaus stammende ‹Aargauer Zeitung› behaupten seit Tagen, das Schweizer A-Nationalteam sei durch einen ‹Balkan-Graben› getrennt. Der Schweizerische Fussballverband distanziert sich in aller Form von den diffamierenden Behauptungen und Angriffen der erwähnten Zeitungen.»

Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 17.11.2015, 20:30 Uhr

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