Zum Inhalt springen

Header

Video
Szenen aus dem WM-Spiel zwischen der Schweiz und den USA 1994
Aus Sportsendungen vom 12.06.2020.
abspielen
Inhalt

Traumfreistoss gegen die USA «Es gibt keinen zweiten wie Bregy» – oder etwa doch?

Vor 26 Jahren erzielte Georges Bregy gegen die USA das wohl berühmteste Tor der Schweizer WM-Geschichte.

Am 18. Juni 1994 trug sich Georges Bregy mit einem Traumfreistoss in die Schweizer Fussball-Geschichtsbücher ein. Im WM-Gruppenspiel gegen den Gastgeber aus den USA zirkelte er den Ball in der 39. Minute gefühlvoll zum 1:0 in die Maschen.

Für die unter Coach Roy Hodgson angereiste Nati war es das erste WM-Tor seit 28 Jahren. «Rechts oben», hatte SRF-Kommentator Beni Thurnheer richtigerweise angekündigt – er sollte jedoch nicht mit all seinen Prognosen richtig liegen.

... und dann kam Bregy 2.0

Nur 5 Minuten nach dem Schweizer Führungstreffer kamen die Amerikaner aus aussichtsreicher Position zu einem Freistoss. Die Distanz zum Tor betrug rund 25 Meter und Thurnheer war sich sicher: «Es gibt keinen zweiten wie Bregy».

Video
Bregy zu seinem WM-Tor 1994: «Ich bekomme noch immer Gänsehaut»
Aus Sportsendungen vom 12.06.2020.
abspielen

Nur Sekunden nach dieser Aussage – Thurnheer bezeichnete seinen «berühmtesten Satz» gegenüber der NZZ einst als «Falschaussage» – schlenzte Eric Wynalda den Ball zum 1:1 ins Lattenkreuz.

Bei diesem Resultat blieb es in der Folge. Die Schweiz erreichte nach einem Sieg gegen Rumänien und einer Niederlage gegen Kolumbien den Achtelfinal. Nach der dortigen Niederlage gegen Spanien beendete Freistosskönig Bregy seine Karriere. Sein Treffer ist bis heute unvergessen – weil es eben doch keinen zweiten wie Bregy gibt.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Samet Bedija  (Albaswiss)
    Bleiben wir beim Wort wohl...
    Die Nati hat noch einige berühmte und viel schönere Treffer in weiteren wichtigen Spielen erzielt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Thomas Meyer  (Meisterlich geboyst 18)
    Der Freistoss des US Teams wurde gute 5 Meter zu weit vorne ausgeführt. Der Kontakt von Sforza zum Gegenspieler erfolgte - aufgrund der Rasenstruktur gut ersichtlich - im "Feld" 9 vor dem Strafraum, der Freistoss wurde aber im Feld 6 vor dem Strafraum ausgeführt. Im Video ab ca 3:03 deutlich zu sehen. Klar dass der Gefoulte weiter vorne hinfällt. Der Schiri schaut, wo der Spieler hingerollt ist, und vor der Ausführung wird der Ball noch weiter nach vorne geschummelt. Auch heute gängige Praxis.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen