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Nationalmannschaft U21: Fernandes will nicht – wegen Portugal?

Die U21-Nati ist am Montag in Regensdorf eingerückt. Es steht die Vorbereitung auf das EM-Quali-Spiel gegen England auf dem Programm. Trotz Aufgebot fehlte Sion-Spieler Edimilson Fernandes.

Sion-Spieler Edimilson.
Legende: Wohin des Weges? Sion-Spieler Edimilson will nicht für die U21-Nati auflaufen. Keystone

Auf der Homepage des Schweizerischen Fussballverbandes wird dem User die Aufgebotsliste der U21-Nati präsentiert. Darauf abgebildet: Edimilson Fernandes.

Doch der 19-jährige Mittelfeldspieler des FC Sion erteilte Trainer Heinz Moser eine Absage. Sowohl für die Teamleitung wie auch für die Mitspieler sei diese Wende überraschend und enttäuschend, so der SFV in einer Mitteilung. Man habe sich in den letzten Wochen intensiv um Fernandes bemüht.

Noch vor 3 Wochen sagte er gegenüber SRF in einem Interview, dass es sein Ziel sei, für die Schweiz zu spielen.

Legende: Video Am 17.10.15: Edimilson will für die Schweiz spielen abspielen. Laufzeit 00:57 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.10.2015.

Warum plötzlich diese Absage? «Er meinte ganz einfach, er fühle sich zurzeit nicht bereit, für die Schweiz zu spielen», so U-21-Trainer Moser. Wie sein Cousin und A-Nati-Spieler Gelson Fernandes (52 Länderspiele) besitzt Edimilson auch die kapverdische und portugiesische Staatsbürgerschaft. Wird er bald Teamkollege von Cristiano Ronaldo?

22 Kommentare

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  • Kommentar von Alberto da Vinci, Pratteln
    Die Schweiz ist doch keine Nationalmannschaft eher eine Weltauswahl. Es gibt noch keine Kosovarische oder Kurdische Nationalmannschaft darum war die Entscheidung einfach sich für die Schweiz zu entscheiden. Die anderen die sich für die Schweiz entschieden haben die haben die Qualität nicht für ein anderes Land zu spielen oder nicht die Möglichkeit mit ihrer NM an einer EM oder WM teil zu nehmen.
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    1. Antwort von Hans Schweizer, Basel
      Sie vergessen dabei, dass alle diese Spieler ihre fussballerische Ausbildung in der Schweiz absolviert haben und jede Jugendauswahl durchlaufen haben
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    2. Antwort von Alberto da Vinci, Pratteln
      Wenn der FC Sion den Spieler verkauft werden sie eine Ablösesumme dafür kassieren. Der SFV kann ja 10 Prozent dieser Transfersumme einfordern. Nationalmannschaftsaufgebote steigern den Marktwert des Spielers auch.Falls das nicht geht muss der SFV dieses Recht in die Statuten schreiben lassen.
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  • Kommentar von Hans Schweizer, Basel
    Schade das Edi Fernandes nicht für die A Nati aufgeboten wurde.Wer seine Spiele diese und letzte Saison gesehen hat, der weiss, dass er ein Riesengewinn für die Schweizer Nati wäre. Lieber er, als der unsympathische Steffen. Ich hoffe doch, dass er wieder aufgeboten wird. Sein Charakter ist wie beim Cousin sehr kämpferisch und ich bin mir zu 100% sicher, dass er auch in der Schweizer Nati immer vollgas gebe würde und kämpft wie kein zweiter.
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    1. Antwort von Andi, Luzern
      Hans versteh das doch! Man bietet lieber den völlig überbewerteten Inler auf ... auch wenn dieser nur auf der Bank rumsitzt. Bin gar kein Steffen Fan, da muss ich mindestens zugeben das dieser kämpft auch wenn oft mit unfairen Mittel.
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  • Kommentar von P. Stalder, Luzern
    "Reisende soll man ziehen lassen", sagt das Sprichwort. --> Edimilson Fernandes kann und soll sich frei entscheiden; aber auf KEINEN Fall soll der Schweizerische Fussballverband sich um solche nicht "identifizierbare Charaktere" bemühen!
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