Frauen-Nati mit Mix aus Routine und Forschheit

Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat ihr 23-Frau-Kader für die EM-Endrunde bekannt gegeben. Die Frauen-Nati reist mit einer Mischung aus Jugend und Routine in die Niederlande.

Das Schweizer Kader für die Frauen-EURO 2017

«Die letzten Entscheidungen waren schwierig», gibt Martina Voss-Tecklenburg zu. Julia Stierli, Florijana Ismaili, Barla Deplazes sowie die 4. Torhüterin Nicole Studer schafften den letzten Cut nicht. Im Zentrum der Überlegungen standen der Nationaltrainerin zufolge 3 Aspekte:

  • Der Ersatz für die verletzte Selina Kuster. Sandra Betschart erhielt den Vorzug gegenüber Stierli.
  • Die linke Offensivseite
  • Die Vielseitigkeit der Spielerinnen: «Wir haben darauf geschaut, welche Spielerin auf mehreren Positionen agieren kann», so Voss-Tecklenburg.

«Unser Team ist eine gute Mischung von der Jüngsten, der 18-jährigen Géraldine Reuteler, bis zu den Ü30-Spielerinnen. Aber es ist auch eine Mischung aus Offensivdrang und defensiver Stabilität», ist die Deutsche überzeugt.

Die EM-Endrunde beginnt am 16. Juli. Die Schweiz trifft in der Vorrunde auf Österreich, Island und Frankreich.

Das EM-Kader:

Tor: Gaëlle Thalmann (Verona), Stenia Michel (Basel), Seraina Friedli (Zürich)

Verteidigung: Jana Brunner (Basel), Rachel Rinast (Basel), Noelle Maritz (Wolfsburg), Ana-Maria Crnogorcevic (Frankfurt), Rahel Kiwic (Potsdam), Caroline Abbé (Zürich), Sandra Betschart (Duisburg)

Mittelfeld und Sturm: Meriame Terchoun (Zürich), Géraldine Reuteler (Luzern), Martina Moser (Zürich), Cinzia Zehnder (Zürich), Ramona Bachmann (Chelsea), Lara Dickenmann (Wolfsburg), Lia Wälti (Potsdam), Fabienne Humm (Zürich), Viola Calligaris (YB), Eseosa Aigbogun (Potsdam), Sandrine Mauron (Zürich), Vanessa Bernauer (Wolfsburg), Vanessa Bürki (Bayern)

Hintergrund

In der Hintergrundsendung «Menschen und Horizonte» auf Radio SRF 1 sprach Martina Voss-Tecklenburg über ihre Karriere, Krisen und Kampfgeist. Zur Sendung

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