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WM-Qualifikation Albanien: Fussballzwerg mit Wachstumsschub?

Bisher fristet Albanien ein Schattendasein im Weltfussball. Nun will man das durchaus vorhandene fussballerische Talent in Resultate ummünzen. Gelegenheit dazu bietet am Freitag das Heimspiel in der WM-Quali gegen die Schweiz.

Noch nie konnte sich Albanien für die Endrunde eines grossen Turniers qualifizieren. Meist fungierten die Kicker aus dem Land der Skipetaren als «Punktelieferant» für die Fussball-Grossmächte.

Blick ins Ausland

Seit der Amtsübernahme von Nationalcoach Gianni de Biasi 2011 sieht der Verband Licht am Ende des Tunnels. Der Italiener konnte mehrere im Ausland tätige Spieler davon überzeugen, für Albanien aufzulaufen.

Etwa Stürmer Edgar Cani (Carpi, Serie B), Mergim Mavraj (Greuther Fürth) oder Akteure aus der Swiss Football League wie Shkelzen Gashi und Amir Abrashi (GC), St. Gallens Ermir Lenjani oder die diesmal nicht aufgebotenen Armando Sadiku (Lugano) und Taulant Xhaka (Basel).

Barrage in Schlagdistanz

Zwei Spieltage vor Quali-Ende hat Albanien nur 3 Punkte Rückstand auf Island und noch Chancen auf den Barrage-Platz. Ein Sieg über die Schweiz wäre dabei Pflicht - Schützenhilfe der Hitzfeld-Elf ist jedoch nicht zu erwarten.

Legende: Video Tore bei Schweiz-Albanien (11.09.2012) abspielen. Laufzeit 1:35 Minuten.
Vom 09.10.2013.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Amir Abrashi ist ein sehr sympathischer Typ - man kann ihm keinen Vorwurf machen, dass er sich letztendlich für Albanien entschieden hat, weil es keine Garantien gab, dass er es je in die Nati geschafft hätte. Die Leute, die ausflippen und meinen das sei 'Verrat' an der CH, würden genauso handeln, wenn sie in dieser Situation wären. Wer für eine Nationalmannschaft spielen kann, der tut das auch - auch wenn es wie im Fall Abrashi nicht die Mannschaft ist, auf die man insgeheim gehofft hatte.
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    1. Antwort von B. Hauser, Boswil
      Klar, er ist mir auch absolut sympathisch... Auch wenn er hier geboren ist, so ist es mit Sicherheit und - auf gar keinen Fall der Wohlstand in der Schweiz, der ihn dann aber letztendlich hier hält. Seine Eltern kamen sicher auch nicht deswegen her. Wenn es um Lebensqualität geht, hatte er offenbar nie zwei Herzen in seiner Brust. Eine Statistik mit halben Schweizerbürger? Vielleicht, aber bei Fussballfans hat so was keinen Platz und die Pfiffe sind nachvollziehbar! Wie gesagt, voll sympathisch!
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    2. Antwort von Björn Christen, Bern
      Wie gesagt, man sollte im Fall von Abrashi den Ball flachhalten. Er ist hier aufgewachsen und sozialisiert und übt seinen Beruf in der Schweiz aus - warum soll er da nach Albanien zurück, nur weil er jetzt das Angebot angenommen hat für jenes Land zu spielen? Albanien war nicht seine erster Wahl, er wollte ja in die Nati, aber diese Garantie gab es für ihn nicht. Also wählte er Option 2. Hätte ich an seiner Stelle auch getan. Wer ihm das übel nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen.
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  • Kommentar von hans huringer, schaffhausen
    Das finde ich ja soo schön dieses Gefühl Albaner zu sein. Wäre ich Albaner wäre auch ich echt stolz...und würde so schnell wie möglich in mein Heimatland zurückkehren.
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  • Kommentar von Emini Abel, Schweiz
    Albanien und die Albanergebiete werden uns immer am Herzen bleiben. Unser Blut und unsere Seele sind albanisch. Wir haben das oft erlebt, dass unsere slawischen wie auch die osmanischen Eroberer unsere Jünglinge stehlten und sie dann gegen uns kämpfen liesen ..... Wir sind nunmal Albaner und das kann niemand ändern. Die albanische Nation gibt es immerhin schon länger. Obwohl ich hier geboren bin, mein Herz wird immer für den schwarzen Doppeladler auf rotem Grund schlagen.
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    1. Antwort von Peter Meier I, Zürich
      Wenn schon dann schon. Was hindert sie nach Albanien auszuwandern, wenn ihr Herz schon so schlägt. Ach so. Die bequemlichkeiten hier!
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    2. Antwort von hulk hogen, basel
      Wen wir auswandern würden, dann hat die Schweiz keine Nationalmannschaft mehr.....
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