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WM-Qualifikation Gespaltenes Nordirland sucht Einigkeit mit Fussball

Barrage-Gegner Nordirland erholt sich langsam von den tiefen Gräben zwischen Protestanten und Katholiken. Der Fussball hilft dabei.

Legende: Video Besuch in Belfast vor der WM-Barrage abspielen. Laufzeit 4:06 Minuten.
Aus sportpanorama vom 22.10.2017.

Wenn man einen Blick in das Land von Barrage-Gegner Nordirland wirft, stellt man fest, dass die Fronten zwischen Protestanten und Katholiken sich seit ein paar Jahren aufweichen. Fussball spielt dabei auch eine tragende Rolle.

Verband und Klubs wollen alle im Stadion haben

Der Fussballverband und diverse Klubs wollen alle Nordiren als Fans im Stadion haben, egal welcher Religion sie angehören. Dadurch sind bei den Spielen der Nationalmannschaft nun auch mehr Katholiken anwesend.

Es gibt aber auch Leute in der Bevölkerung, die lieber Irland unterstützen und jedes andere Land, welches gegen Nordirland antritt.

Wie sich Nordirland nach den jahrzehntelangen «Troubles» heute präsentiert, sehen Sie in der Reportage des «sportpanorama».

4 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Danke SRF für diesen interessanten Bericht. Auch wenn es wohl sicher nicht mehr so viele Leute gibt, wie der Herr vor dem Celtic Belfast-Museum... gibt es sie aber dennoch immer noch. In den 70iger Jahren war es wohl noch extremer und die Fronten damals festgefahrener. Doch sind die Menschen heute sicher auch "kriegsmüde" geworden. Immer dieser Hass ist destruktiv. Aber trotzdem; einige können und werden nie vergessen. Als Außenstehender, der ich einer bin, sicher nicht so einfach zu verstehen.
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  • Kommentar von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
    Gerade dies wird der nordirischen Mannschaft helfen: Angeblich steht nicht die ganze Bevölkerung hinter ihr. Der obige Beitrag ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen, die beiden Porträtierten waren die falsche Auswahl. Ihr werdet alle sehen, dass das Stadion bumsvoll sein wird, und auch für das Rückspiel würden Tausende von Fans anreisen, wenn es so viele Eintrittskarten gäbe - und ohne Schlägertypen.
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  • Kommentar von Hans Vetsch (Psan)
    Interessant ist hier noch, dass in Rugby (und soweit ich weiss auch in Gaelic Football und Hurling) die Irische Nationalmannschaft aus ganz Irland besteht, also inklusive Nordirland. Diese Mannschaft hat auch ihre eigene Nationalhymmne, mit der im Hinblick der Geschichte der Länder eindrücklichen zentralen Text "Ireland, Ireland, together standing tall. Shoulder to Shoulder we'll answer Ireland's call". Und alle stehen hinter der Mannschaft, unabhängig von der Religion.
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    1. Antwort von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
      Sie haben Recht, das wissen hier nur wenige. Die Grenzen sind zwischen den beiden irischen Teilen schon längst fliessend geworden, damit meine ich nicht nur die nicht mehr vorhandenen Grenzkontrollen. Auch ein Brexit wird daran nicht viel ändern, die Iren werden auch dann ihre eigenen Wege finden. Noch etwas verbindet die Protestanten und Katholiken in ganz Irland: Der eigenartige irische Akzent.
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