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WM-Qualifikation Spanien fährt an die WM – Italien muss in die Barrage

Spanien hat im vorletzten Gruppenspiel die Qualifikation für die WM sichergestellt – weil Italien gegen Mazedonien patzte. Hochspannung herrscht in den Gruppen D und I.

Gruppe G: Ausrutscher von Italien bringt Spanien an die WM

Spanien legte im Heimspiel gegen Albanien los wie die Feuerwehr. Mit 3 Treffern durch Rodrigo, Isco und Thiago zwischen der 16. und 26. Minute stellten die Iberer den Sieg sicher. Damit hat sich Spanien direkt für die WM in Russland qualifiziert.

Denn Italien wurde seiner Favoritenrolle nicht gerecht und kam gegen den Tabellenvorletzten Mazedonien nicht über ein 1:1 hinaus. Die Italiener gingen standesgemäss durch Giorgio Chiellini in Führung (40.), 13 Minuten vor Ende glich Aleksandar Trajkovski für die Gäste aus. Italien muss die Barrage im November bestreiten.

Gruppe D: Serbien verpasst vorzeitige Quali

Marcel Koller feierte in seinem letzten Heimspiel als Trainer von Österreich einen Sieg. Sein Team schlug Tabellenführer Serbien mit 3:2. Die Serben wären mit 3 Punkten direkt für die Endrunde qualifiziert gewesen. Nun beginnt das grosse Zittern. Wales (2:0 in Moldawien) liegt mit nur einem Punkt Rückstand auf Rang 2. Auch Irland (3:1 in Moldawien) hat noch Chancen auf den Gruppensieg. Am letzten Spieltag kommt es zum Duell Irland-Wales, Serbien muss in Georgien ran.

Legende: Video Zusammenfassung Österreich - Serbien abspielen. Laufzeit 1:24 Minuten.
Vom 06.10.2017.

Gruppe I: Die Türkei fällt aus der Entscheidung

Mit Kroatien (1:1 gegen Finnland), Island (3:0 in der Türkei) und der Ukraine (2:0 im Kosovo) können sich noch 3 Teams direkt für die WM qualifizieren. Die Türken fielen dafür aus der Entscheidung. Der Ex-Basler Birkir Bjarnason sorgte für Island mit dem Treffer zum 2:0 für die Vorentscheidung (39.).

Der bisherige Leader Kroatien musste gegen die Finnen in der 90. Minute den Ausgleich hinnehmen. Vor dem letzten Spieltag führt Island (19 Punkte) vor Kroatien und der Ukraine (je 17 Punkte). Die Ukraine empfängt am Montag die Kroaten zum Showdown, Island darf zu Hause gegen den Kosovo antreten.

WM 2018: Alle Teilnehmer im Überblick

Europa
Russland (Gastgeber)
Belgien

DeutschlandEngland

SpanienPolen

IslandSerbien

PortugalFrankreich

SCHWEIZ
Kroatien

SchwedenDänemark
AsienIranJapan

SüdkoreaSaudi-Arabien

Australien

SüdamerikaBrasilienUruguay

ArgentinienKolumbien
Peru
Nord-/MittelamerikaMexikoCosta Rica

Panama
AfrikaNigeriaÄgypten

SenegalMarokko

Tunesien

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 06.10.2017, 22:15 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Maurice Pedergnana (MP-Views)
    Der Sieg von Österreich freut mich für Marcel Koller (um seine Zukunft mache ich mir keine Sorgen) und für Moritz Bauer, der seit seinen Jugendjahren in Winterthur mal glücklich, mal weniger glücklich, aber immer zuversichtlich und engagiert für seine tolle Fussballerkarriere im wahrsten Sinne des Wortes hart gearbeitet hat. Beiden wünsche ich noch viel Erfolg!
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  • Kommentar von Alex Nagel (Alex Nagel)
    Kann mir jemand auf die Sprünge helfen - wieso spielt(e) Gerard Piqué für die Spanische Nationalmanschaft..? (Puyol, Xavi, Inesta ebenso) Für mich verlieren seine Worte dadurch jede Bedeutung, leider einer mehr der "de foifer uns weggli" möchte..
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    1. Antwort von YB Fan (Hopp YB)
      Solange es keine katalonische mannschaft gibt, kann er für diese auch nicht spielen. Er positioniert sich nicht als deutlicher befürworters der abspaltung, sondern möchte, dass die katalanen darüber abstimmen dürfen. Es bringt niemandem etwas, wenn er nicht für spanien spielt. Und solange er einen bezug zu spanien spürt (selbst wenn er sich als katalone fühlen würde) soll er doch für spanien spielen?
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    2. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      @Nagel: Was hat diese Frage mit dem obigen Artikel zu tun?
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    3. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      @Nagel, Inesta ist Ursprünglich aus Aragon, lebt aber seit jeher in Katalonien und will sich nicht zum Thema äussern, wie Puyol und Xavi auch! Piqué hat sich Unglaubwürdig gemacht. Das hat aber auch mit dem Charakter zu tun eines Menschen Xavi und Inesta sind nicht die, die die Öffentlichkeit suchen. Anders Piqué der es liebt Schlagzellen zu produzieren. Er ist da wie Ramoz von Madrid. Der übrigens aus der Nachbargemeinde von Bormujo stammt, aus Tomares.
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