Zum Inhalt springen

Curling «Fall Glarus»: Curling-Verband lehnt Rekurs ab

Der Schweizer Curlingverband hat den Rekurs des Mixed-Teams vom CC Limmattal abgelehnt. Dies, weil der Rekurs erst am Folgetag und damit zu spät eingegangen sei.

Zwei Curling-Steine
Legende: Formfehler Der Rekurs des Mixed-Teams CC Limmattal ist ungültig. EQ Images

Swiss Curling geht aus formellen Gründen nicht auf den Rekurs ein, wie der Verband in einem Communiqué mitteilte. Das Mixed-Team vom CC Limmattal war gegen die Wertung der Niederlage im entscheidenden Vorrundenspiel um den Schweizer Meistertitel gegen Glarus vorgegangen.

Die besagte Partie schlug im Nachgang hohe Wellen, weil Martin Rios vom Team Glarus einen Stein möglicherweise mit dem Fuss berührt und diesem eine entscheidende Richtungsänderung gegeben haben könnte.

Auch Forfait war nicht möglich

Rios beteuerte, keine Berührung bemerkt zu haben, befand nach Ansicht eines aufgetauchten Videos aber, dass es danach aussehe. Das Team Glarus bot dem Verband daraufhin an, das Spiel Forfait zugunsten von Limmattal zu werten, sollte dieser von der Berührung überzeugt sein. Auch diesen Vorschlag habe man nicht annehmen können, weil ein nachträgliches Forfait gemäss Reglement nicht möglich sei, so Swiss Curling.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Benno Graber (Benno Graber)
    Wenn alle einverstanden sind, sollte ein Verband diesem Agreement zustimmen. Schräger Formalismus.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Stimme vollkommen zu. Der Grundsatz, im Zweifel für den Gegner ist ein hohes Gut des Curlings. Dass das durch den Verband mit Formalitäten in Frage gestellt wird, ist Schade. Gerade das Gen­t­le­men's Ag­ree­ment in diesem Sport hat mich immer sehr beeindruckt und habe ich in meiner Sportlichen Aktivzeit stets Respektiert. Keith Wendorf (Deutschland) ein Inbegriff des Fairen Sportler, Dank ihm kam die Schweiz in den Final, leider wurde sein Faires Verhalten schlecht belohnt und er gin leer aus.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen