«Fall Glarus»: Curling-Verband lehnt Rekurs ab

Der Schweizer Curlingverband hat den Rekurs des Mixed-Teams vom CC Limmattal abgelehnt. Dies, weil der Rekurs erst am Folgetag und damit zu spät eingegangen sei.

Zwei Curling-Steine

Bildlegende: Formfehler Der Rekurs des Mixed-Teams CC Limmattal ist ungültig. EQ Images

Swiss Curling geht aus formellen Gründen nicht auf den Rekurs ein, wie der Verband in einem Communiqué mitteilte. Das Mixed-Team vom CC Limmattal war gegen die Wertung der Niederlage im entscheidenden Vorrundenspiel um den Schweizer Meistertitel gegen Glarus vorgegangen.

Die besagte Partie schlug im Nachgang hohe Wellen, weil Martin Rios vom Team Glarus einen Stein möglicherweise mit dem Fuss berührt und diesem eine entscheidende Richtungsänderung gegeben haben könnte.

Auch Forfait war nicht möglich

Rios beteuerte, keine Berührung bemerkt zu haben, befand nach Ansicht eines aufgetauchten Videos aber, dass es danach aussehe. Das Team Glarus bot dem Verband daraufhin an, das Spiel Forfait zugunsten von Limmattal zu werten, sollte dieser von der Berührung überzeugt sein. Auch diesen Vorschlag habe man nicht annehmen können, weil ein nachträgliches Forfait gemäss Reglement nicht möglich sei, so Swiss Curling.