Licht und Schatten bei den Curlerinnen

An der Curling-WM in Peking wird es für die Schweizerinnen im Kampf um die Playoffs eng. Nach 9 Partien stehen sie bei einer Bilanz von 5 Siegen und 4 Niederlagen.

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Sieg und Niederlage für die Curlerinnen

0:58 min, vom 22.3.2017

  • In der 1. Partie des Tages gelingt Alina Pätz und Co. ein ungefährdeter 10:2-Erfolg gegen Aussenseiter Italien.
  • Im 2. Spiel unterliegt die Schweiz Mitfavorit Schottland mit 4:7. Vorentscheidend ist ein Dreierhaus im 9. End.
  • Noch können die Weltmeisterinnen von 2015 die Playoffs der besten Vier erreichen.

Das Spiel gegen Italien war bereits nach 5 Ends entschieden. Nach einem Viererhaus im 4. End und einem gestohlenen Dreierhaus gab es beim Zwischenstand von 9:1 keine Zweifel mehr über den Ausgang der Partie. Nach dem 7. End gaben die Italienerinnen auf.

Ein paar Fehler zu viel gegen Schottland

Ungleich spannender verlief die Partie gegen Schottland. Bis und mit dem 8. End konnte kein Team mehr als einen Stein schreiben – die Schweiz führte 4:3. Doch dann geriet der fehlerhaft spielenden Alina Pätz (sie kam mit ihren Draws bloss auf einen Wert von 54 Prozent) der letzte Stein zu lang, was Schottland um Skip Eve Muirhead zu einem Dreierhaus nutzte. Im letzten End verpasste Pätz dann das benötigte Zweierhaus.

Noch gegen die USA und Südkorea

Bei zwei noch ausstehenden Partien liegt Baden Regio punktgleich mit Schottland auf dem geteilten 4. Platz. Dahinter liegt ein Quartett, das einen Sieg, aber auch ein Spiel weniger auf dem Konto hat. In den letzten Spielen trifft die Schweiz auf die USA und Südkorea. Es sind wohl zwei Siege nötig, um die Playoffs zu erreichen.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 22.3.17, 08:00 Uhr

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