Ein Heimspiel für Eveline Brunner in Schanghai

Eveline Brunner und Stéphane Walker vertreten die Schweiz an der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Schanghai. Die Zürcherin steht in zweierlei Hinsicht vor speziellen Titelkämpfen: Sie feiert ihre Feuertaufe und reiste dafür in die Heimat ihrer Mutter.

Eveline Brunner bei einer Figur auf dem Eis.

Bildlegende: Eveline Brunner Die Zürcherin nimmt erstmals Anlauf bei Welttitelkämpfen. EQ Images

Eveline Brunner hat einen rasanten Aufstieg hinter sich. An den Schweizer Meisterschaften der Elite verbesserte sie sich innert zwei Wintern von Rang 11 über Platz 5 ganz an die Spitze.

Dieser Gold-Coup war Ausgangspunkt, um später in der Saison eine WM-Teilnahme anzustreben. Für die erst 19-Jährige war es ein verwegener Traum, aber ebenso eine Herzensangelegenheit. Denn ihre Mutter stammt aus China, am WM-Schauplatz Schanghai leben viele Verwandte.

Cut für die Kür schaffen

Mit der EM und dem gelungenen Debüt (14. Rang sowie neue Bestwerte) hatte die Gymnasiastin ein Etappenziel erreicht.

Stéphane Walker zeigt die Biellmann-Pirouette.

Bildlegende: Hoch das Bein Stéphane Walker steht vor seinem 2. WM-Start. EQ Images

Die WM-Qualifikation verdiente sich Brunner vor einem Monat, als sie in Den Haag die Limite erfüllte. Am Donnerstag kämpft sie nun im 36-köpfigen Feld um einen Startplatz in der Kür mit den Top 24.

Diese Hürde hat Stéphane Walker vor einem Jahr bereits überstanden. Der 24-jährige Walliser steht vor seinem 6. Grossanlass.

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Brunners beachtlicher Einstand an der EM

0:17 min, aus sportaktuell vom 31.1.2015