Endet für Chicago der Fluch der Ziege?

Die chronisch erfolglosen Chicago Cubs träumen vom ersten Titel in der Major League Baseball seit 106 Jahren. 1945 stand man dicht vor dem Ziel, als fatalerweise (?) eine Ziege verschmäht wurde.

Die Geschichte ist hollywoodreif. Am 6. Oktober 1945 nahm ein gewisser Billy Siamis seine Ziege mit ins Wrigley Field von Chicago zum 4. Spiel der World Series zwischen den Cubs und den Detroit Tigers. Weil sich aber Zuschauer am Geruch des Tieres störten, wurde dieses mit ihrem Besitzer aus dem Stadion geworfen. «Die Cubs werden nie mehr gewinnen», sprach Siamis.

Seither leidet der Klub unter «The Curse of the Billy Goat», dem Fluch von Billys Ziege. Die Cubs verloren besagtes 4. Spiel und mit 3:4 auch die Finalserie. Seither standen sie nie mehr im Final und warten seit 1908 auf einen Titel.

Film als gutes Omen?

Doch nun steht das erfolgloseste Profi-Team in Nordamerika erstmals seit 2008 wieder in den Playoffs. Experten trauen der jungen Truppe gar den Finaleinzug zu. Abergläubische verweisen auf eine Szene aus «Zurück in die Zukunft II» (1989), die am 21. Oktober 2015 spielt. Marty McFly und sein Rivale Biff blicken auf eine Videotafel mit der Schlagzeile: «Cubs win World Series».