Ryder Cup: Europäer kämpfen sich zurück

Tag 1 des 41. Ryder Cup hat dem Heimteam einen Auftakt nach Mass beschert: Die USA führen in Chaska (Minnesota) mit 5:3. Nach dem kolossalen Fehlstart hielten die Europäer den Schaden aber immerhin in Grenzen.

Mit 0:4 Punkten hatten Europas Golfprofis nach den «Foursomes» (je zwei Spieler mit einem Ball) zurückgelegen. In der zweiten Doppelserie kämpfte sich der Titelverteidiger aber zurück.

Die Europäer gewannen drei von vier Fourball-Doppeln und verkürzten nach 8 von 28 Partien auf 3:5. Der Nordire Rory McIlroy sorgte mit einem Eagle für den spektakulären Abschluss des ersten Tages. Alle Duelle der zweiten Doppelserie gingen deutlich aus, mit mindestens drei Lochgewinnen Unterschied.

Der Deutsche Martin Kaymer.

Bildlegende: Anlaufschwierigkeiten Der Deutsche Martin Kaymer. EQ Images

Kaymer ohne Glück

Auf Seiten der Europäer zog Martin Kaymer keinen guten Tag ein. Zunächst verlor der Deutsche an der Seite des Spaniers Sergio Garcia gegen die US-Paarung Jimmy Walker/Zach Johnson mit 4 & 2.

Anschliessend verlor Kaymer auch bei den Fourballs, bei denen jeder Golfer seinen eigenen Ball schlägt und das teamintern bessere Ergebnis an jedem Loch in die Wertung eingeht, gemeinsam mit Masters-Champion Danny Willett (England) gegen das US-Duo Brandt Snedeker/Brooks Koepka nach nur 14 Löchern mit 5 & 4.

Nach erneut vier Foursomes und Fourballs am Samstag fällt die Entscheidung über den Sieg am Sonntag in den 12 Einzeln. Europa genügen als Titelverteidiger 14 der insgesamt 28 zu vergebenen Punkte, die USA benötigen mindestens 14,5 Zähler.

Rory McIlroy schliesst den Tag mit einem Eagle ab

Finishing @RoryMcIlroy-style #TeamEurope #RyderCup

Ein von Ryder Cup Team Europe (@rydercupteameurope) gepostetes Video am

Sendebezug: Radio SRF 1, 01.10.2016, 07:00 Uhr