Cologna und die WM - warum es bisher schief lief

An der WM der Nordischen in Val di Fiemme (It), die am Mittwoch mit den ersten Qualifikations-Wettkämpfen begannen, will Dario Cologna seine letzte Lücke im Palmarès schliessen. An den bisherigen Weltmeisterschaften konnte der Schweizer nicht reüssieren - aus unterschiedlichen Gründen.

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Rückblick: Cologna an den Titelkämpfen 2009 und 2011

1:45 min, vom 19.2.2013

Dario Cologna ist Olympiasieger sowie mehrfacher Gesamt-Weltcup- und Tour-de-Ski-Gewinner. Er wurde sogar zum «Schweizer des Jahres 2012» gewählt und ist ein beliebtes Werbesujet. Nur etwas fehlt dem bald 27-jährigen Engadiner im Palmarès: WM-Edelmetall. An den Titelkämpfen 2009 in Liberec und 2011 in Oslo ging er leer aus, obwohl er schon damals als Weltcup-Leader angereist war.

«Eine Katastrophe»

Am nächsten war er einer Medaille im Sprint von Liberec gekommen, den er auf Rang 4 beendete. In seiner Paradedisziplin, dem Skiathlon, vergriff er sich im Wachs und fiel auf dem zweiten Streckenteil auf Rang 41 zurück. «Das war eine Katastrophe», haderte er damals mit dem Schicksal.

Vor 2 Jahren blieb er in Oslo in sämtlichen 5 Rennen unter den Erwartungen - Lokalheld Petter Northug stahl ihm mit 3 WM-Titeln die Show. «Damals passten verschiedene Faktoren nicht zusammen», so Cologna im Rückblick. «Man hat an einer WM nie die Garantie, eine Medaille zu holen.»