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Langlauf Colognas Tour-de-Ski-Sieg dieses Mal ein gutes Omen?

Sowohl 2009 als auch 2011 setzte es für Dario Cologna nach dem Gewinn der Tour-de-Ski an den folgenden Grossanlässen Enttäuschungen ab. Dies soll an den Olympischen Spielen in Pyeongchang anders werden.

Legende: Video Dario Cologna triumphiert an der Tour de Ski abspielen. Laufzeit 3:15 Minuten.
Aus sportpanorama vom 07.01.2018.

Am 28. Dezember 2008 feierte Cologna im Rahmen der Tour de Ski seinen ersten Weltcupsieg, wenige Tage später entschied er die Gesamtwertung des Etappenrennens für sich. Entsprechend gross waren die Erwartungen für die WM 2009 in Liberec. Dort ging der Münstertaler aber leer aus:

  • Sprint: Platz 4
  • 15 km klassisch: Platz 6
  • 30 km Verfolgung: Platz 41

Auch Colognas zweiter Streich an der Tour de Ski war für die folgenden Titelkämpfe kein gutes Omen. Für einen der grossen Favoriten der WM 2011 in Oslo setzte es eine herbe Enttäuschung ab:

  • Sprint: Platz 9
  • 15 km klassisch: Platz 25
  • 30 km Verfolgung: Platz 24
  • 50 km Skating: Platz 20

Ist nun der vierte und jüngste Triumph an der Tour de Ski ein schlechtes Omen für die Olympischen Spiele in Pyeongchang? Nein, denn die Vorzeichen sind in diesem Winter anders. Nach schwierigen Jahren mit Verletzungen und ausbleibenden Spitzenergebnissen ist Cologna an der diesjährigen Tour de Ski so stark zurückgekehrt, wie es kaum jemand erwartet hätte.

Legende: Video Cologna: «Habe gezeigt, dass ich alle schlagen kann» abspielen. Laufzeit 1:42 Minuten.
Vom 07.01.2018.

Noch dominanter und souveräner

Nach den Verletzungen arbeiteten Cologna und seine Trainer im Frühjahr intensiv an der Technik, wo sich durch die Blessuren leichte Fehler eingeschlichen hatten, und im Kraftbereich. Dies trug an der Tour de Ski erste Früchte. Der 31-Jährige läuft wieder wie in seinen besten Zeiten, wirkte aber in den letzten Tagen fast noch souveräner und dominanter als je zuvor.

Riesiges Selbstvertrauen

Durch den Sieg an der Tour de Ski ist Cologna auch für Olympia einer der grossen Favoriten. Der Druck ist im Vergleich zu 2009 und 2011 dennoch ein anderer. Inzwischen hat er 3 Olympiasiege und einen Weltmeistertitel auf seinem Konto. Und durch seine triumphale Rückkehr ganz an die Spitze ist sein Selbstvertrauen so gross wie selten zuvor: «Ich habe gezeigt, dass ich wieder zurück bin und dass ich alle schlagen kann.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 07.01.2017, 14:25 Uhr

2 Kommentare

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