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Leichtathletik-WM Heiss, heisser, am heissesten: Das sind die Top-Duelle

Bolt oder Gatlin? Vetter oder Röhler? Kendricks oder Lavillenie? Diese Zweikämpfe dürften die Weltmeisterschaften in London prägen. Wer ist Ihr Favorit?

Usain Bolt und Justin Gatlin sitzend lachen nebeneinander auf einem Stuhl.
Legende: Wer lacht zuletzt? Usain Bolt (l.) oder Justin Gatlin? EQ Images

100 m Männer: Usain Bolt vs. Justin Gatlin

Ein letztes Mal will der Blitz einschlagen: Usain «Lightning» Bolt nähert sich dem Ende seiner unglaublichen Karriere. Der Jamaikaner ist nach dem Happy End aus, obschon sein Nimbus des Unantastbaren etwas verblasst scheint. Nur einmal blieb er diese Saison unter 10 Sekunden (in 9,95 in Monaco). Sein Hauptrivale Andre De Grasse (Ka) muss verletzt passen. Aber vielleicht kann Justin Gatlin ja endlich mal kontern? Dem Amerikaner, der ebenfalls mit einem Saisonwert von 9,95 zu Buche steht, blieb 2013 und 2015 hinter dem schnellsten Mann der Welt jeweils nur WM-Silber.

Menschen
Legende: Freunde, Konkurrenten, Topfavoriten: Thomas Röhler (l.) und Johannes Vetter. Imago

Speerwurf: Johannes Vetter vs. Thomas Röhler

Anfang Jahr sorgte Olympiasieger Thomas Röhler in Doha für Staunen: Mit 92,60 m warf er den Speer so weit, wie seit 20 Jahren niemand mehr. Allzu lang durfte er diesen Status nicht geniessen: In Luzern schleuderte sein deutscher Landsmann Johannes Vetter das Sportgerät noch weiter: 94,44 m. Das DLV-Duo ist trotz Konkurrenz befreundet. Beide betonen, dass diese gesunde Rivalität für die Top-Weiten mitverantwortlich sei.

Athleten
Legende: Sie wollen hoch hinaus: Renaud Lavillenie (l:) und Sam Kendricks. Keystone

Stabhochsprung: Sam Kendricks vs. Renaud Lavillenie

Renaud Lavillenie ist der beste Stabhochspringer unserer Zeit. Davon zeugen unter anderem 6 Gesamtsiege im Diamond Race seit 2010. Doch «Air France» hat zwei Probleme: Zum einen versagen dem 30-Jährigen mitunter die Nerven – zum schlechtesten Zeitpunkt. An der WM 2013 musste sich Lavillenie genau so überraschend geschlagen geben wie 2015. In Rio zerbrach er unter dem Druck des ihn auspfeifenden Publikums. Das andere Problem heisst Sam Kendricks: Der US-Showman schlug Lavillenie in allen 4 Diamond-League-Meetings, an welchen er antrat.

Sendebezug: SRF zwei, «sportflash», 03.08.2017 20:00 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Suat Ulusoy (SuatU)
    Lavillenie wurde in Rio zwar äusserst unfair behandelt und ausgepfiffen, von "am Druck" zerbrochen" kann jedoch überhaupt keine Rede sein. Er übersprang glänzende 5,98m! Dass dies nicht reichen würde und der Brasilianer da Silva 6,03m überspringen würde, war eine gewaltige Sensation!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Eine weiter Kranke Veranstaltung. Mit vielen Doper und einem Sportlersklavenhandel der einfach nur noch zum kotzen ist! Doch SF sendet und fördert damit diese Gebaren! Natürlich Starten da Schweizer, und solche die auch gute Resultate versprechen, doch ist das ein Grund diese Veranstaltung so zu Unterstützen. Ich werde diese ebenso Boykottieren, wie ich das mit dem Radsport oder dem Männer Fussball mache. Durch das Senden diese Anlasses macht sich SF zum Handlanger dieses gebaren.
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    1. Antwort von Pascal Padrutt (papa)
      Aber aber. Sie wollen doch nicht behaupten, da seien gedopte Sportler am Start? Herr Bolt ist doch sauber. Wo man allerdings nichts sucht, findet man auch nichts. Oder wie muss man das Fehlen von wirksamen Dopingkontrollen in Jamaika deuten?
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    2. Antwort von Dennis Gutknecht (Chitty_2017)
      Herr Röthenmund: Es ist mir ja egal aber warum boykottieren sie Männerfussball? Die Nati hat Ambitionen wie schon lange nicht mehr denke ich mal Zum Anderen: Nunja vlt sollten die Kontrollen regelmässig und nicht 'nur' Stichproben sein... geht vlt ins Geld, aber es gab ja dadurch auch schon Skandale... es wird es jedenfalls immer geben wohl...
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    3. Antwort von yannick schmid (yannickfcsg)
      Heute heisst das SRF und nicht SF!!!
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