Ein Jahr vor Rio: Die Schweizer Hoffnungsträger

Am 5. August 2016 beginnen in Rio de Janeiro die Olympischen Spiele. Exakt ein Jahr vor dem Grossanlass zeigen wir, welche Schweizer in Brasilien zu den grössten Medaillenanwärtern zählen.

2012 in London lief für die Schweizer Delegation nicht alles nach Plan. Als Ziel wurden von Swiss Olympic für die Spiele in der englischen Hauptstadt acht bis zehn Medaillen ausgegeben. Diese Vorgabe verpassten die Athletinnen und Athleten jedoch deutlich.

Viermal stand schliesslich ein Schweizer auf dem Podest. Triathletin Nicola Spirig und Springreiter Steve Guerdat holten Gold, Tennis-Star Roger Federer und Mountainbiker Nino Schurter Silber.

Erfolgreiches London-Quartett kann nachdoppeln

Die Chancen, dass die Schweizer Fans in einem Jahr in Rio mehr Grund zum Jubeln haben werden, stehen gut. Zumindest präsentiert sich die Liste der Medaillenanwärter vielversprechend.

Angeführt werden die Edelmetall-Kandidaten von jenem Quartett, das bereits in London Grund zur Freude hatte. Spirig, Federer, Schurter und auch Guerdat ist in Brasilien erneut viel zuzutrauen.

Zahlreiche Medaillen-Anwärter

Zu den grössten Hoffnungsträgern gehören darüber hinaus Mountainbike-Dominatorin Jolanda Neff und der zweifache Grand-Slam-Sieger Stan Wawrinka sowie Fabian Cancellara, wobei hinter der Zukunftsplanung des Zeitfahr-Olympiasiegers von Peking 2008 ein Fragezeichen steht.

Gute Aussichten haben aber auch andere Sportler. So verfügen Turn-Europameisterin Giulia Steingruber, das Schweizer Degenfecht-Team um Max Heinzer und Fabian Kauter sowie der Leichtgewichts-Vierer der Ruderer mit Simon Schürch, Mario Gyr, Lucas Tramèr und Simon Niepmann über das Potenzial, ganz vorne mitzumischen.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 05.08.2015 06:40 Uhr