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Rad Alberto Contador - eng an Froomes Hinterrad

In der Reihe der Herausforderer des britischen Vorjahressiegers Chris Froome steht Alberto Contador an der Tour de France ganz zuvorderst. Bei Tinkoff Saxo fokussiert sich alles auf den Spanier.

Tinkoff-Saxo tritt bei der Tour de France mit dem Ziel an, seinen Star Alberto Contador zum Gesamtsieg zu führen. Dafür werden dem 31-Jährigen acht Helfer zur Seite gestellt. «Wir sind alle auf das Gelbe Trikot fokussiert», so Sportchef Bjarne Riis.

Wichtigste Stütze fehlt

Auf seinen wohl wichtigsten Helfer muss Contador aber verzichten: Roman Kreuziger wurde wegen eines noch nicht bewiesenen Dopingverdachts nicht aufgeboten. Contador selbst war bis 2012 gesperrt. Er gewann die Tour 2007, 2009 und 2010, wobei ihm der jüngste Sieg nachträglich aberkannt wurde.

Duell mit Froome

Nun scheint der Spanier aber zurück: Im März siegte er bei der Tirreno-Adriatico und gewann damit die erste Rundfahrt seit der Sperre. Im Anschluss triumphierte er bei der Baskenland-Rundfahrt. An der Dauphiné musste er sich am Berg von Froome in die Schranken weisen lassen, belegte im Gesamtklassement aber Rang 2 hinter Andrew Talansky, nachdem Froome durch einen Sturz zurückgebunden wurde.

Legende: Video «Rad: Tirreno-Adriatico - Contador holt Gesamtsieg» abspielen. Laufzeit 0:20 Minuten.
Vom 18.03.2014.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Morales, Uzwil
    Schade fährt Nairo Quintana die Tour nicht. Ich schätze ihn wesentlich stärker ein als Alejandro Valverde und denke, er hätte durchaus ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden können. Das hat er auch mit seinem Sieg am Giro gezeigt.
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  • Kommentar von Ybfan, Biel
    Comtador wurde bei der dauphine am berg nicht in die schranken verwiesen. Nur zu beginn. Doch in der letzten bergetape fuhr contador froome davon..
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    1. Antwort von Joel, Thurgau
      Das ist richtig. Froomes Sturz hatte kein Einfluss aufs Klassement. Konnte Froome am Anfang noch mithalten und Contador in einem Bergsprint hauchdünn bezwingen, so ging ihm doch je länger je mehr der Saft aus. Wurde immer schwächer und verlor Zeit. Contador hat die Dauphiné nicht gewonnen, weil er Froome überschätzt hat. Er hat Froome belauert und erst zu spät bemerkt, dass dessen Tank längst leer war. Trotz einer genialen Aufholjagd hats dann am Ende für Contador knapp nicht mehr gereicht.
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