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Rad «Die Tour ist vorbei» - Froome ist der Bergkönig

Zweite Bergankunft, zweiter Sieg von Chris Froome. Der britische Sky-Captain ist auf bestem Weg, nach Rang 2 im Vorjahr die Tour de France heuer zu gewinnen. Einige Beobachter glauben, die Entscheidung sei bereits gefallen.

Legende: Video «Chris Froome im Interview (englisch)» abspielen. Laufzeit 1:39 Minuten.
Vom 14.07.2013.

«Das Rennen ist vorbei - das ist schade für die Tour, aber so ist es», war der dreifache Toursieger Greg LeMond nach Chris Froomes Demonstration am Mont Ventoux überzeugt.

Auch Froomes schärfste Konkurrenten scheinen die Prioritäten bereits anders zu setzen: «Ich habe nicht viel Zeit auf Contador verloren», meinte etwa der Gesamt-Zweite Bauke Mollema (Ho). «Froome ist der Beste in den Bergen, aber das haben wir schon letztes Wochenende in den Pyrenäen gesehen.»

Zweiter Etappensieg

In der Tat hatte der in Kenia geborene Froome, der bei 1,86 Meter Körpergrösse nur 69 kg wiegt, schon beim Schlussaufstieg nach Ax-3-Domaines seinen Status als aktuell bester Bergfahrer unter Beweis gestellt und das Maillot jaune übernommen.

Froome war bereits letztes Jahr am Berg stärker als der nachmalige Tour-Sieger Bradley Wiggins, durfte seinen Teamleader aber nicht angreifen.

«Das wird noch sehr hart»

Nun scheint der Weg zum Gesamtsieg frei. Dennoch weigerte sich der 28-Jährige, Gratulationen anzunehmen: «Nein, nein, nein. Das wird noch sehr hart.» Kommenden Donnerstag steht mit der zweifachen Erklimmung der Alpe d'Huez der zweite Höhepunkt der 100. Tour an.

Den Sieg am Mont Ventoux wertete Froome als «grössten Sieg meines Lebens» und fuhr fort: «Dieser Berg ist historisch für dieses Rennen. Ich habe nicht gedacht, dass ich diese Etappe gewinnen würde, sondern wollte einfach nur meinen Vorsprung vergrössern.»

4 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Die Leistung muss man nicht Hinterfragen! Weretwas vom Radsport versteht weiss Froome ist gedopt!! Man sehe nur die Durchschnittgeschwindigkeit der Etappe und die Fahrweise, dann ist alles klar. Frechheit ist nur das mit unserem Geld , vom Schweizer Fernsehen die Tour übertragen wird!
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  • Kommentar von Urs Rösli, Zürich
    Wer hat denn noch Freude an so einer Velo-Tour? Diese Leistungen sind doch schlicht und einfach nicht mehr normal und man weiss ja, dass die Doper den Kontrolleuren immer einen Schritt voraus sind. Mich kann dieser Sport faszinieren, wenn ich sehe, wie so ein Rennen taktisch gefahren wird. Aber dann taucht im Hinterkopf immer wieder das Wort "Doping" auf und dann ist die Faszination wieder weg....
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  • Kommentar von dartagnon, winterthur
    Weshalb wird hier eigentlich nicht die Leistung von Froome hinterfragt. Die ganz Tour ist doch ein Beschiss.
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