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Rad Nibali dank überlegenem Sieg wieder Leader

Vincenzo Nibali hat die 10. Etappe der Tour de France über 161,5 km von Mulhouse nach La Planche des Belles Filles gewonnen. Dank dem 2. Tagessieg holte sich der Italiener das Leadertrikot vom Franzosen Tony Gallopin zurück.

Nibali, der das gelbe Trikot am Sonntag nach 7 Tagen ohne grosse Gegenwehr an Gallopin abgetreten hatte, griff in der letzten Steigung des Tages rund 3 km vor dem Ziel an und distanzierte seine härtesten Konkurrenten. In der Folge liess er auch den führenden Spanier Joaquim Rodriguez stehen und erreichte das Ziel 15 Sekunden vor dem Franzosen Thibaut Pinot und 20 Sekunden vor dem Spanier Alejandro Valverde.

Nibali führt klar vor Porte

Dank dem Sieg übernahm Nibali wieder die Führung im Gesamtklassement. Der 29-Jährige liegt 2:23 Minuten vor dem Australier Richie Porte und 2:47 Minuten vor Valverde.

Mit seiner Leistung am französischen Nationalfeiertag unterstrich Nibali eindrücklich seine Ambitionen auf den Gesamtsieg. Zudem lichtete sich das Feld seiner Widersacher ein weiteres Mal. Nach dem britischen Vorjahressieger Chris Froome musste in der 10. Etappe auch der Spanier Alberto Contador nach einem Sturz aufgeben.

Wyss lange in Spitzengruppe

Geprägt wurde die Etappe mit insgesamt 7 Bergwertungen zunächst von einer lange Zeit aus 9 Fahrern bestehenden Ausreissergruppe, der auch der Emmentaler Marcel Wyss angehörte. Die Spitzengruppe wies auf das Feld einen Vorsprung von bis zu viereinhalb Minuten auf. Wyss musste dann aber 20 km vor dem Ziel, am Col des Chevrères, abreissen lassen und erreichte das Ziel auf Platz 42.

Nach dem ersten Ruhetag am Dienstag wird die Frankreich-Rundfahrt tags darauf mit der 11. Etappe über 188 km von Besançon nach Oyonnax fortgesetzt.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Pan, Olten
    Sehr schlechter Bericht: Der Vorname von Rodriguez falsch ausgesprochen und zudem Francesco Nibali.
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  • Kommentar von G.fontana, Giffers
    Nibali ist ein hervorragender Rennfahrer. Technisch und taktisch gehört er schon lange zu den Besten. Zudem hat er auch körperlich optimale Voraussetzungen um in Rundfahrten zu bestehen.
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  • Kommentar von velocrack, gelterkinden
    Schön für Nibali Keine Konkurrenz mehr, Froome out, Contador out, Quintana gar nicht am Start. Der hätte keine Chance gehabt auf den Tour Sieg, hat meiner Meinung nach keine grosse Landesrundfahrt gewonnen gegen starke Gegner. Und irgendwie schon seltsam dass er seit dem Wechsel zu Astana plötzlich so in Form immer ist? Nächstes Jahr kommt Nairo und macht diesen "Süsswasser Hai von blablabla" platt! Vamos Nairo und go Chris!
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