UCI will mit WADA zusammenarbeiten

Der Radsport-Weltverband UCI will für weitere Untersuchungen im Fall Lance Armstrong mit der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA zusammenarbeiten. Die UCI löst ihre eigene Untersuchungskommission auf.

UCI-Präsident Pat McQuaid hat angekündigt, mit der WADA zu kooperieren.

Bildlegende: Zusammenarbeit UCI-Präsident Pat McQuaid hat angekündigt, mit der WADA zu kooperieren. Reuters

Die UCI hatte eine eigene dreiköpfige Kommission eingesetzt. Sie sollte auch prüfen, inwieweit die UCI von den Dopingaktivitäten Armstrongs wusste. Die Kommission wurde von verschiedenen Seiten als nicht unabhängig kritisiert. So hatte sich die US-Anti-Doping-Agentur USADA geweigert, mit dieser zusammenzuarbeiten.

Neue Kommission soll gebildet werden

Auch die WADA habe ihm gesagt, dass sie kein Vertrauen in die Kommission habe, erklärte UCI-Präsident Pat McQuaid an einer Medienkonferenz. «Daher haben wir beschlossen, diese Kommission nicht mehr zu finanzieren und mit sofortiger Wirkung aufzulösen.»

Damit soll der Weg für eine neue «Wahrheits- und Schlichtungskommission» freigemacht werden. Die WADA habe ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bestätigt, so McQuaid.