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Schwimmen Missy Franklin: Vom grossen Talent zur Überschwimmerin

Sie ist zwar erst 18 Jahre alt, gehört aber bereits jetzt zu den erfolgreichsten Schwimmerinnen aller Zeiten: Missy Franklin. Die Amerikanerin trug sich bei der WM in Barcelona mit ihren 6 Goldmedaillen in die Rekordbücher ein.

Legende: Video Missy Franklins Einzeltitel bei der WM in Barcelona abspielen. Laufzeit 1:58 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.08.2013.

Melissa Jeanette «Missy» Franklin hat eben erst die High School abgeschlossen und wird künftig an der University of California in Berkeley studieren. Doch trotz ihrer erst 18 Jahre darf sie sich bereits vierfache Olympiasiegerin und neunfache Weltmeisterin nennen.

Mit ihren sechs Goldmedaillen in Katalonien übertraf Franklin die Bestmarken von Tracy Caulkins (USA/1978) und Libby Trickett (Australien/2007), die jeweils 5 Mal Gold bei denselben Weltmeisterschaften geholt hatten. Insgesamt kann die Kalifornierin nun neun WM-Erfolge vorweisen - auch das bedeutet Rekord.

«Kann es noch nicht glauben»

Franklin war nach dem Gewinn ihrer 6. Goldmedaille überwältigt: «Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich es geschafft habe. Ich bin sehr glücklich», so die Rekordjägerin. «Es ist unglaublich, wie jugendlich unser Sport ist. Es ist wunderbar, ein Teil davon zu sein.»

Bereits bei den Olympischen Spielen in London 2012 hatte Franklin zu den Überfliegerinnen gehört. Damals gewann die gläubige Amerikanerin viermal Gold und einmal Bronze.

Von klein auf gerne im Wasser

Zum Schwimmen kam Franklin bereits mit zwei Jahren, als sie zum Entsetzen ihrer Mutter in über drei Meter tiefem Wasser einem Fisch nachjagte. Die Faszination liess sie seither nicht mehr los - und gipfelte nun im Gewinn von 6 Goldmedaillen in Barcelona.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Simon Stankowski, Wyssachen
    Ich verstehe nicht viel von Schwimmen, aber dass nach den Plastikanzügen nun mit der herkömmlichen Badewäsche wieder Weltrekorde möglich sind, hängt meines Erachtens nicht mit Doping sondern mit veränderter Technik zusammen. Ich denke, die Technik spielt im Schwimmen eine Riesenrolle - was man wohl vom Radsport nicht sagen kann. Dort reicht es, wenn der Motor am Berg etwas schneller läuft als bei der Konkurrenz. Gerade junge SchwimmerInnen könnten von dieser veränderten Technik profitiert haben.
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  • Kommentar von David Bernet, Bronschhofen
    Es ist schon traurig. Kaum bringt ein Sportler eine Spitzenleistung wird ihm Doping unterstellt. Es nicht mehr möglich die Leistung zum jetzigen Zeitpunkt zu geniessen. Wir können die Betrüger im Nachhinein immer noch ächten. Alle Sportler die alles geben und sauber sind, diese gibt es bestimmt, werden euch danken. Vielleicht sind Personen wie Missy Franklin oder Chris Froome einfach so viel stärker. Wir als Zuschauer haben doch nichts zu verlieren.
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  • Kommentar von hug, wilen
    ist doch schon eigenartig, dass die amis immer die besten sind im dopen. 16 und 18 jährige schimmen weltrekorde. da kann man sagen was man will, aber das kann nicht mit rechten dingen zu gehen.
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